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22.11.2011

Der Jahreswechsel bedeutet für die meisten Hunde nichts anderes als eine Nacht voller Angst und Schrecken. Während das alte Jahr von uns Menschen mit großen Feuerwerken und lauten Knallkörpern verabschiedet wird, leiden viele Tiere unter panischer Angst. Denn Hunde verfügen über ein weitaus empfindlicheres Gehör als Menschen. Oftmals verkriechen sie sich dann nach Möglichkeit in die hintersten Winkel der Wohnung. Im schlimmsten Fall ergreifen sie sogar kopflos die Flucht und finden nicht mehr nach Hause. Legen Sie Ihrem Tier am besten vorsorglich ein Halsband mit Adressanhänger und Telefonnummer um. Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, nehmen Sie Ihrem Vierbeiner im Idealfall schon möglichst früh die Angst vor der Silvesternacht. Wie, das erzählen wir Ihnen hier.


Wie Sie Ihrem Hund eine angenehme Silvesternacht bescheren.

Im Prinzip kann man dem Hund die Angst vor dem knalligen Jahreswechsel nicht nehmen. Allerdings kann man sie deutlich abschwächen. Die meisten Experten empfehlen unisono die Destabilisierungsstrategie: 

  • Gewöhnen Sie Ihren Hund in möglichst kleinen Etappen an unangenehme Geräusche, z.B. durch einen leicht erhöhten Lärmpegel beim Fressen oder Spielen.
  • Erhöhen Sie die Lautstärke immer erst dann, wenn Ihr Vierbeiner nicht mehr auf den vorangegangenen Lärmpegel reagiert.
  • Führen Sie dieses Training sehr behutsam und am besten über mehrere Wochen durch.
  • Falls möglich, sollte die Vorbereitung unter Anleitung eines erfahrenen Hundetrainers erfolgen.



Auch Ihre Nähe beruhigt Hunde an Silvester.

Eines ist Fakt: Auch wenn Sie Ihren Liebling an den Lärm der Neujahrsnacht gewöhnt haben, braucht er gerade in dieser Nacht Ihre Nähe. Denn Hunde orientieren sich in ungewohnten Situationen oftmals am Verhalten Ihres Herrchens/Frauchens. Heißt: Ignorieren Sie die Silvester-Knallerei, so wird auch Ihr Hund dies tun. Denn Sie machen ihm durch Ihr Verhalten klar, dass keine Gefahr besteht. Reagiert Ihr Vierbeiner dennoch verängstigst oder gar panisch, sollten Sie ihn auf gar keinen Fall trösten oder in den Arm nehmen. So würden Sie seine Angst nur bestätigen und im womöglich sogar noch verstärken. Optimal wäre es hier, für einen abgedunkelten und ruhigen Rückzugsraum zu sorgen. Mit diesen Tipps & Tricks sorgen Sie dafür, dass auch Ihr Hund so stressfrei wie möglich in das neue Jahr startet. Und für eben dieses wünschen wir Ihnen jetzt schon einen guten Start und eine friedliche Silvesternacht.