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Airdale Terrier

Geschichte
Die englische Grafschaft Yorkshire wird von der Ouse durchflossen, deren Nebenfluss Aire heißt. Hier ist der Airedale Terrier beheimatet. Die um 1860 in der Grafschaft Yorkshire existierenden Hunde waren verschieden in Größe und Färbung, hatten aber alle ein dichtes, zottiges, äußerst wetterfestes Fell. 1884 stellten Engländer die Rassekennzeichen auf. Deutsche und Österreicher entdeckten als erste die hervorragenden Eigenschaften des Airedale Terrier als Polizei-, Melde- und Sanitätshund. Das ist auch der Grund, weshalb hier die Zucht starker gefördert wurde als im Ursprungsland. Vor dem 1. Weltkrieg stellte er den bevorzugtesten Diensthund bei Polizei und Armee dar.
Rassebeschreibung
Derber, muskulöser Hund, im Bau viereckig, mit großer Geschmeidigkeit. Sein Schädel wird lang und flach, aber nicht zu breit zwischen den Ohren und mit kaum sichtbarem Stirnabsatz gefordert. Die Nase muss stets schwarz sein. Er hat dunkle, kleine und mandelförmige Augen, kleine, V-förmig und seitlich abstehend getragene Ohren, deren obere Linie etwas höher als das Oberteil des Schädels sein soll. Gefordert wird ein kräftiges, nach Möglichkeit komplettes Scherengebiss. Weitere Standardmerkmale sind der kurze, gerade Rücken, die tiefe, nicht zu breite Brust sowie die hoch angesetzte, sich zur Spitze verjüngende Rute. Sie ist kräftig und wird lustig getragen, jedoch nicht überzogen. Das Haarkleid ist hart, dicht und drahtig, kann leicht gewellt, darf aber nicht lockig sein. Kopf und Ohren sind mit Ausnahme der schwarzen Markierungen an beiden Seiten des Schädels ockerrostbraun (tan). Die Ohren sind im Idealfall ein wenig dunkler, die Läufe bis zum Schenkel und Ellenbogen ockerrostbraun und der Körper schwarz und dunkelgrau meliert.
| Charakteristika | Airedale Terrier |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 3 Terrier; Sektion 1 Hochläufige Terrier; FCI-Standard-Nummer 7 |
| Herkunftsland | Großbritannien |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 56 - 61 cm bei 20 - 23 kg |
| Pflege | etwas kompliziert ist die Pflege des Rauhaares. Es muss neben täglichem Bürsten in regelmäßigen Abständen getrimmt werden, speziell vor Ausstellungen |
| Wesen | intelligent, anhänglich, mutig und - trotz allem Terriertemperament - gehorsam |
| Gebrauchstüchtigkeit | für alle Einsatzarten geeignet, hervorragender Diensthund. Soll er in der Wohnung gehalten werden, muss man ihm viel Bewegung verschaffen |
| Lebenserwartung | 13 - 14 Jahre |
