Alaskan Malamute
Das Zugpferd des Nordens nennt man die äußerst kräftigen Alaskan Malamute scherzhaft.
Geschichte
Als sibirische Volksstämme erst Alaska, später Grönland und Kanada bevölkerten, brachten sie die Vorfahren heutiger Schlittenhundrassen mit, die sich unter den neuen Umweltbedingungen eigenständig weiterentwickelten. Die "Mahlemuts" waren einer der Volksstämme, deren Vorfahren unter den Einwanderern mitzogen und sich im nordwestlichen Teil Alaskas ansiedelten. Die in dieser Abgeschiedenheit rein gezüchteten Hunde hatten in jener Zeit nur einen Standard: Leistungsfähigkeit als Zugtier, Wächter und Jäger, Widerstandsfähigkeit gegen Witterungsunbilden. Die "Mahlemuts" waren als Jäger und Fischer auf ihre Schlittenhunde angewiesen und besaßen in ihnen wertvolle Hilfskräfte. Als die Europäer Alaska und Kanada besiedelten, nahmen auch sie die Hunde zur Bewältigung ihrer Transportprobleme. Mit dem Übergang zur sportlichen Nutzung als Rennhund sah sich der nach Ende der Pionierzeit vom Zerfall bedrohte Zuchtstamm der Alaskan Malamutes einer neuen Blüte gegenüber. Seine hervorragenden Eigenschaften als Schlittenhund lassen ihn noch heute eine Anzahl von Rekorden auf Langstrecken halten. Für Sprints ist er wegen seines athletischen Körperbaus nicht so geeignet, doch vermag er große Lasten über weite Strecken zu ziehen.
Rassebeschreibung
Schwerknochiger, kraftvoller und kompakter Hund mit gesunden Läufen und guten Pfoten, tiefer Brust und kräftigen Schultern, durch die der Alaskan Malamute eine beständige, ausgeglichene Gangart zeigt. Die Augen sind mäßig groß, mandelförmig, dunkel bevorzugt. Das Fell dieser Hunde weist einen dicken, rauen Schutzmantel auf, der vom Körper absteht und im Schulterbereich sowie am Hals etwas länger wird. Er kann alle Schattierungen von hellem grau bis schwarz zeigen. Charakteristisch ist eine masken- oder haubenartige Zeichnung am Kopf und eine dunklere, mantelartige über dem Rücken. Flecken oder ausgedehnte ungleichmäßige Abzeichen sind unerwünscht, einzige zugelassene einheitliche Farbe ist reinweiß. Der Alaskan Malamute trägt die Rute weder eng geringelt noch locker wie einen Fuchsschwanz, sondern geschwungen wie eine Schmuckfeder.
| Charakteristika | Alaskan Malamute |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 1 Nordische Schlittenhunde; FCI-Standard-Nummer 243 |
| Herkunftsland | USA |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 58 - 63 cm bei 34 - 38 kg |
| Pflege | sehr pflegeaufwendig, täglich bürsten und kämmen |
| Wesen | freundlich, nicht überschwenglich, spielt aber gern |
| Gebrauchstüchtigkeit | guter Haus- und Familienhund, braucht extrem viel Bewegung; im Rudel gehalten benötigt der Alaskan Malamute wegen seiner Körpergröße und -stärke eine fachkundige Hand |
| Lebenserwartung | 11 - 12 Jahre |
Pedigree® Züchter
Wolfgang Spiegel
Neudörfler Straße 8, 7422 Riedlingsdorf
Tel: 0 33 57/45 389
e-mail: malamutespiegel
surfeu.at
Zwingername: "Vom Massl" (Zucht seit 1994; ÖKV Gütesiegel)
Besondere Ausstellungserfolge: 5x div. Champions, 3x Clubsieger, 8x Jugendbester, 26x CAC, 6x Res. CAC, 13 x CACIB, 7x Res. CACIB, 6x BOB
HD und PRA frei, geprüfte Therapiehunde



