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Beagle-Harrier
Der Beagle-Harrier vereint die Vorzüge seiner Ahnen in sich.

Geschichte
Dem französischen Baron Gérard, einem begeisterten Jäger, der im 19. Jh. einen Hund brauchte, der den Pferden auch im schnellen Galopp bei der Hasenjagd folgen konnte, ist die Kreuzung zwischen Beagle und Harrier zu verdanken. Es dauerte jedoch geraume Zeit, bis sich die Anhänger der Ausgangsrassen damit abfanden und den Beagle-Harrier als neues Mitglied der umfangreichen Hundepopulation tolerierten. Er eignet sich gut zur Jagd auf Reh, Fuchs, Hase, Kaninchen und Fasan, sollte aber nur in Meuten gehalten werden. Er ist schneller als der Beagle. Außerhalb Frankreichs - wo er auch sehr selten ist - trifft man diesen Hund kaum an.
Rassebeschreibung
Stämmiger, harmonisch gebauter Hund mit gestrecktem Kopf, der nie viereckig oder rund wirken darf. Die V-förmigen Ohren sind flach bzw. kaum gewendet und dürfen nicht zu lang sein. Den Beagle-Harrier zeichnet ein betont muskulöser, doch keinesfalls schwerfällig wirkender Rumpf aus, der auf sehr geraden Vorderläufen und nicht zu gewinkelten Hinterläufen steht. Die mittellange Rute wird mit leichter Bürste lustig getragen. Das Haar ist glatt, ziemlich dicht und nicht zu kurz, die Haut meist weiß mit schwarzen Flecken. Er kommt in der Farbe weiß mit intensiven lohfarbenen Abzeichen, die auch blassrot oder dunkelgrau sein können, vor.
| Charakteristika | Beagle-Harrier |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 290 |
| Herkunftsland | Frankreich |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 43 - 48 cm bei 14 - 15 kg |
| Pflege | pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | lebhaft, intelligent, ruhig, sanft |
| Gebrauchstüchtigkeit | passionierter, unermüdlicher Jäger, sehr guter Haushund |
| Lebenserwartung | 11 - 12 Jahre |
