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Bologneser
(Bichon bolonais; Bolognese; Bichón Bolonés)

Geschichte
Obwohl der Bologneser von der italienischen Stadt Bologna seinen Namen hat, stammt er mit Sicherheit nicht von dort, sondern wurde von Seeleuten dorthin gebracht. Während der Renaissance war er in Frankreich und Italien, ebenso wie die anderen Bichons (frz. bichonner, verhätscheln), sehr verbreitet. Teilweise wird der Bologneser auf alten Gemälden auch löwenartig frisiert dargestellt, so bei Pieter Breughel II. "Die Parabel des Blinden", einem im Nationalmuseum von Neapel befindlichen Werk. Die große Ähnlichkeit der Bichons untereinander lässt den Schluss zu, dass zumindest einige von ihnen gleiche Vorfahren haben.
Rassebeschreibung
Kleiner Schoßhund, dessen Schädel länger ist als die Schnauze. Er hat ein komplettes Scherengebiss, runde, nie vorstehende Augen sowie hoch angesetzte, halb aufgerichtet getragene Ohren. Der Rumpf ist kurz, der Rücken gerade und gut entwickelt mit gut gerundeten Rippen. Die reich behaarte Rute wird auf dem Rücken getragen. Der Bologneser ist am ganzen Körper gleichlang behaart, nur an der Schnauze kürzer. Das Fell hat den Anschein, als wäre es kräftig, ist aber in Wirklichkeit weich. Es muss lang und aufgerichtet sein und einfarbig weiß, wobei gelbliche Töne erlaubt sind.
| Charakteristika | Bologneser |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 1 Bichons und verwandte Rassen; FCI-Standard-Nummer 196 |
| Herkunftsland | Italien |
| Größe | klein |
| Höhe und Gewicht | 25 - 29 cm bei 3 - 5 kg |
| Pflege | recht aufwendig, täglich bürsten und kämmen |
| Wesen | aufgeweckt, harmoniebedürftig, fröhlich |
| Gebrauchstüchtigkeit | guter Familienhund |
| Lebenserwartung | 14 - 15 Jahre |
