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Bolonka franzuska

Bolonka franzuska

Geschichte

Diese mehr als hundert Jahre ausschließlich in Russland bzw. den Ländern der ehemaligen Sowjetunion gehaltene Zwerghundeform ist mit Sicherheit auf den Bichon frisé zurückzuführen. Durch die lange Zeit währende enge Verbindung des französischen und russischen Adels kam es notgedrungen auch zu einer Verbreitung der Lieblingshunde der französischen Damenwelt im zaristischen Russland. Mit der Zeit, sicher bedingt durch fehlende Importe aus dem Herkunftsland und daraus resultierender Inzucht, bildete sich eine in mehreren Details vom Bichon frisé abweichende Rasse, die international nicht anerkannt ist.


Rassebeschreibung

Kleines, quadratisch gebautes Hündchen von zarter Konstitution, mit langer, weicher, seidiger und stark gewellter oder gelockter Behaarung, die dichte Unterwolle aufweist. Der Kopf ist klein, rundlich und mit dichtem Haar bedeckt. Er zeigt deutlichen Stop, eine kurze, zugespitzte Schnauze, runde, große Augen, etwas gewölbt mit schwarzer Umrandung, und weiße, als Schere beißende Zähne. Die mit langem gewelltem Haar bedeckten Hängeohren liegen dicht an. Der mäßig lange Hals geht in einen gut ausgeprägten Widerrist über. Die Brust ist mäßig breit, der Rücken fest und gerade. Die Läufe sind gut gestellt und dicht behaart mit kleinen, runden Pfoten. Der Bolonka franzuska ist immer weiß. Die sehr dicht behaarte Rute ist mittellang und wird über dem Rücken links- oder rechtsseitig gerollt getragen.

Charakteristika Bolonka franzuska
FCI-Nomenklatur nicht FCI/VDH-anerkannt
Herkunftsland Russland
Größe klein
Höhe und Gewicht 20 - 28 cm bei 3 - 5 kg
Pflege recht pflegeaufwendig, täglich bürsten und kämmen
Wesen ausgeglichen, gutartig, aufgeweckt
Gebrauchstüchtigkeit idealer Wohnungshund
Lebenserwartung 13 - 14 Jahre