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Cane Corso
(Chien de forte race; Corso-Hund; Corso Dog; Perro Corso)

Geschichte
Auf dem italienischen Festland kannte man den Cane Corso nicht, seine Vorfahren waren echte Sizilianer. Hier trieb er die Viehherden und war auch bei Hundekämpfen zu sehen. Bis ins frühe 17. Jahrhundert lässt sich seine Entwicklung zurückverfolgen. Der Wegfall seiner ursprünglichen Aufgaben sowie die doch etwas komplizierte Haltung bedingten den starken Rückgang der Rasse, für die es heute nur relativ wenig Interessenten gibt. Seit 12.11.1996 ist er von der FCI als eigenständige Rasse "vorläufig anerkannt".
Rassebeschreibung
Robuster Hund, den klassischen Doggentyp verkörpernd. Der runde, kräftige Kopf geht harmonisch in den dicken, kraftvollen Hals über. Da die Haut des Cane Corso überall straff ansitzt, hat er auch straffe Lefzen, sabbert also nicht so, wie viele Doggen. Kompakt, sehr kraftvoll und muskelbepackt ist der Körper. Das in vielen Farben vorkommende Fell ist kurz und harsch.
| Charakteristika | Cane Corso |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer - Molosser und Schweizer Sennenhunde; Sektion 2 Molosser; FCI-Standard-Nummer 343 |
| Herkunftsland | Italien |
| Größe | groß |
| Höhe und Gewicht | 56 - 70 cm bei 40 - 65 kg |
| Pflege | wenig pflegeaufwendig, täglich bürsten |
| Wesen | aufmerksam, mutig, angriffslustig, kann Fremden gegenüber aggressiv werden |
| Gebrauchstüchtigkeit | Schutz- und Wachhund, muss gut erzogen werden |
| Lebenserwartung | 10 - 11 Jahre |
