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Carpatin

Carpatin

Geschichte

In einigen Landstrichen Rumäniens haben die Hirten eine seltsame Tradition entwickelt, indem sie dem Carpatin ein Ohr und die Rute kupieren, angeblich zur besseren Unterscheidung von Wölfen. Mit seiner harten Konstitution ist er ein guter Arbeitshund, aber keinesfalls zur Haltung in der Wohnung zu empfehlen. Er braucht neben der körperlichen Betätigung unbedingt viel Freiheit, wenn er nicht verkümmern soll. Als Beschützer der Herden kämpft er mit Bären, Wölfen u. a. Raubwild.

Rassebeschreibung

Robust und hochläufig, von imposanter Erscheinung. Der Kopf ist massiv mit kräftigem Fang und Scherengebiss. Die Ohren sind hoch angesetzt, nicht zu groß und schön abgerundet direkt den Wangen anliegend. Er hat kleine, ovale, schräg liegende Augen, die so dunkel wie möglich sein sollen. Der kräftige Hals bildet zur Rückenlinie einen Winkel von 40 bis 45°. Der Carpatin hat einen gewaltigen Rumpf, sehr gut bemuskelt mit kurzem, geradem Rücken. Die hoch angesetzte Rute reicht bis zum Sprunggelenk. Er ist auf dem Kopf und der Vorderseite der Läufe kurz und glatt behaart, der übrige Körper ist mit reichem Haar bedeckt, das dichte, weiche Unterwolle hat. Die Haarstruktur ist rau. Die häufigste Farbe ist wolfsgrau in allen Nuancen, oft mit schwarzer Maske und weißen Abzeichen auf dem Kopf, auch weiß als Grundfarbe mit schwarzen, grauen, gelben oder roten Flecken sowie geschimmelt. Bis auf schokoladenbraun sind alle Farben zugelassen.

Charakteristika Carpatin
FCI-Nomenklatur nicht FCI/VDH-anerkannt
Herkunftsland Rumänien
Größe groß
Höhe und Gewicht 62 - 70 cm bei 50 - 45 kg
Pflege relativ pflegeintensiv, täglich bürsten und kämmen
Wesen ausgeglichen, wachsam, gutartig, gegen Fremde aggressiv
Gebrauchstüchtigkeit guter Arbeitshund, benötigt eine Aufgabe
Lebenserwartung 12 - 13 Jahre