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Chien d'Artois
(Artois Hound; Sabueso Artesiano)
Zur Erziehung braucht der Chien d' Artois eine feste Hand.

Geschichte
Der heutige Chien d'Artois ist eine verkleinerte Form des ausgestorbenen Grand Chien d' Artois, welcher von einer schwarzen Varietät des Hubertushundes, gekreuzt mit englischen Jagdhunden, abstammt. Vor allem in der Zeit Heinrich des IV. und Ludwig des XIII. schätzten die Jäger diese Hunde sehr, deren Qualitäten sich im Chien d' Artois widerspiegeln. Er ist unübertrefflich bei der Hasenjagd auf offenem Feld und zum Verfolgen von Rot- und Schwarzwild. Als schneidiger Hund ist er auch im Dickicht einsetzbar.
Rassebeschreibung
Mittelgroßer Laufhund mit starkem, breitem, ziemlich kurzem Kopf, leicht gewölbtem Schädel, breiter, großer Nase und nicht ganz trockenen Lefzen, die so herabhängen, dass der Fang viereckig wirkt. Die Augen stehen hervor, sind groß und gut geöffnet, in Augenhöhe sind die dicken, breiten, fast flachen Ohren angesetzt. Der sehr kompakte, muskulöse Körper verrät Kraft und Ausdauer. Die ziemlich lange Rute wird sichelförmig mit Bürste getragen. Der Chien d' Artois hat glattes, dichtes, ziemlich kurzes Haar in drei Farben: Dunkelbraun, hasen- oder dachsfarben, mit Mantel oder großen Flecken. Der Kopf ist rehbraun, mitunter auch schwarz gezeichnet.
| Charakteristika | Chien d’Artois |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 28 |
| Herkunftsland | Frankreich |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 52 - 58 cm bei 25 - 30 kg |
| Pflege | pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | lebhaft, intelligent, sehr scharf, ausdauernd, leicht abrichtbar |
| Gebrauchstüchtigkeit | sehr guter Jäger mit hervorragendem Geruchssinn, braucht aber eine feste Hand |
| Lebenserwartung | 12 - 14 Jahre |
