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Collie Langhaar
(Collie Rough; Collie à poil long; Langhaariger Schottischer Schäferhund; long-haired, pelo largo)

Geschichte
Über den Ursprung des Namens Collie ist man sich nicht ganz einig. Manche leiten ihn von dem Wort Col [altengl. col, schwarz] ab. Im schottischen Hochland gab es im 18. Jh. Schafe, die schwarze Gesichter und ebensolche Beine hatten, Colley genannt. Die Hunde, die zum Hüten eingesetzt wurden, hießen Colleydogs. Möglicherweise erhielt der Collie davon seinen Rassenamen, zumal man ihn zuerst Colley schrieb und sich erst später auf die heutige Schreibweise einigte. 1790 erschien eine Naturgeschichte von Bewik Thomas in der ein Collie abgebildet ist. Der Hund war aber bis Mitte des 19. Jh. ziemlich unbekannt, und erst mit Beginn erster Hundeausstellungen begann sein Aufstieg. Vertreter des modernen Typs sah man erstmalig 1860 auf einer Schau in Birmingham, wobei die Stammform sicher nicht so lang und üppig behaart war wie der heutige Begleithund. Als sicher gilt auch, dass in einer der Entwicklungsphasen der Barsoi eingekreuzt wurde, was die Schädelform, die schmale Brust, die aufgezogene Flanke und das schwebende Gangwerk beweisen.
Rassebeschreibung
Sehr dekorativer englischer Schäferhund. Er hat einen langen, edlen Kopf, flachen Schädel, mäßig breit zwischen den Ohren, und geringen Stop. Der kräftige Fang ist von guter Länge mit schwarzer Nase und Scherengebiss. Die Augen sind mittelgroß, mandelförmig, schräg eingesetzt und dunkelbraun, bei blaumarmorierten Hunden jedoch blau und weiß bzw. meliert. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die kleinen, mäßig breiten und hoch angesetzten Ohren mit der Spitze richtig kippen. Der Hals ist lang, muskulös und kräftig, schön gewölbt mit starker Mähnenbildung. Im Rumpf ist der Collie rechteckig, mit breitem, langem, geradem Rücken, mächtiger Lendenpartie und abfallender Kruppe. Die mäßig lange Rute wird mit leicht aufgezogener Spitze herabhängend getragen, auch bei Erregung weder seitlich noch über den Rücken gerollt. Die Läufe sind sehnig, gut gewinkelt und muskulös und stehen auf ovalen Pfoten. Ein besonderes Augenmerk legt man auf das Haarkleid, das straff, hart und etwas steif im Deckhaar, aber in der Unterwolle so dicht sein muss, dass es schwerfällt, die Haut zu finden. Am Kopf kurz, dafür an Brust und Hals sehr lang behaart, muss er an den Ohrenspitzen und Laufvorderseiten ganz kurzes und dichtes Haar aufweisen. Die Vorder- und Hinterläufe sind oberhalb der Fußgelenke gut befedert. Der Collie kommt in drei anerkannten Farbvarianten vor: Zobel, tricolour, blue-merle. Alle vorgenannten Farben können die für den Collie typischen weißen Abzeichen mehr oder weniger aufweisen.
| Charakteristika | Collie Langhaar |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde); Sektion 1 Schäferhunde; FCI-Standard-Nummer 156 |
| Herkunftsland | Großbritannien |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 51 - 61 cm bei 18 - 30 kg |
| Pflege | regelmäßig bürsten und kämmen |
| Wesen | intelligent, sehr ausgeglichen, freundlich, großer Bewegungsdrang |
| Gebrauchstüchtigkeit | hervorragender Familienhund, leicht erziehbar, wachsam |
| Lebenserwartung | 12 - 14 Jahre |
Pedigree® Züchter
Helmut Unterberger
Deutschwaldstraße 2, 3002 Purkersdorf
Tel: 0 22 31/63 833 oder 0676/68 45 931
e-mail: helmut.unterberger
akom.at
Zwingername: "Von der Baunzen" (Zucht seit 1995)
Besondere Ausstellungserfolge: V2, V2 mit Res. CACA
