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Coton de Tuléar

Relativ spät kam der Coton de Tuléar nach Europa.

Coton de Tuléar

Geschichte

Die Ehefrauen französischer Offiziere und Kolonialbeamter waren es, die zu Beginn der Kolonialzeit ihre Schoßhündchen vom Typ Bichon mit nach Madagaskar brachten. In Tuléar, im südlichen Madagaskar, entwickelte sich aus diesen Tieren über Jahrhunderte eine homogene egenständige Hunderasse, die im Ausland weitgehend unbekannt war. Der Name Coton de Tuléar bedeutet "Baumwolle von Tuléar". 1970 wurde der Standard von der FCI anerkannt und Madagaskar als standardführendes Land eingetragen. 1971 kamen die ersten Tiere in die USA und kurz darauf auch nach Europa.


Rassebeschreibung

Kleiner, doch nicht zu zarter Hund mit sehr reich und lang behaartem Kopf. Verlangt wird ein Scherengebiss. Die tiefschwarz bis dunkelbraun gefärbten Augen sind rund mit schwarzem, geschlossenem Lidpigment. Die Ohren sind hoch angesetzt, klein und sehr lang sowie seidig behaart. Der Rumpf ist langgestreckt mit geradem Rücken und tiefer Brust. Der Coton de Tuléar hat feines, durchschnittlich 8 cm langes Haar, leicht gewellt, mit baumwollähnlicher Textur in reinem weiß bzw. weiß mit schwarzen Flecken.

Charakteristika Coton de Tuléar
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 1 Bichons und verwandte Rassen; FCI-Standard-Nummer 283
Herkunftsland Madagaskar/Frankreich
Größe klein
Höhe und Gewicht 25 - 29 cm bei 5 - 7 kg
Pflege recht aufwendig, täglich bürsten und kämmen
Wesen aufgeweckt, harmoniebedürftig, fröhlich, sehr anhänglich
Gebrauchstüchtigkeit guter Familienhund
Lebenserwartung 14 - 15 Jahre