Jump to Content (Alt+0)
Jump to main-navigation (Alt+1)
Jump to Subnavigation (Alt+2)

Dobermann

Ein Dobermann mit langer Rute und unkupierten Ohren, ein Bild, an das man sich langsam gewöhnen muss.

Dobermann

Geschichte

Als erster Züchter gilt Friedrich Louis Dobermann (1834 bis 1894). Zur Ausführung seiner Arbeit als Steuereinnehmer und Nachtwächter in Apolda benötigte er einen Schutzhund, den es zu dieser Zeit in Deutschland noch nicht gab. Er züchtete aus eingefangenen und auf dem Apoldaer Hundemarkt erworbenen Tieren scharfe Hunde für den eigenen Gebrauch und den Verkauf. Die neue Rasse entstand aber keineswegs zielstrebig, so dass mit Sicherheit diese Hunde in groben Zügen schon vorher existierten. Der neue Hund war nicht beliebt, galt als unverbesserlicher, scharfer Wilderer, und die Jäger schossen ihn ab, wo sie ihn nur zu Gesicht bekamen. Auf Ausstellungen sah man den Dobermann erstmalig 1897 in Erfurt, wo er Aufsehen in der Fachwelt erregte, da er sich als fertige Rasse präsentierte.


Rassebeschreibung

Großer, kräftig und muskulös gebauter Hund. Trotz aller Substanz, die unbedingt erwünscht ist, soll die Linienführung des Körpers Eleganz und Adel erkennen lassen. Die stolze, aufrechte Haltung, sein temperamentvolles Wesen und der Ausdruck von Entschlossenheit sollen zum Idealbild eines Hundes beitragen. Der Kopf entspricht von der Seite und von oben gesehen einem gestreckten, stumpfen Keil. Die Haut soll so straff aufliegen, dass die flachen Muskeln, Sehnen und Adern fein modelliert hervortreten. Der Fang ist tief und breit, er soll ein vollzähliges Scherengebiss haben, wobei eine Zange toleriert wird. Am Dobermann ist alles harmonisch. Der quadratische Rumpf fällt in guter Linie vom Widerrist zur Kruppe leicht ab, das richtige Verhältnis zwischen Brusttiefe zur Rumpflänge muss erkennbar sein. Das Haar ist kurz, hart und dicht, fest und glatt anliegend. Als Farben sind erlaubt schwarz oder braun mit rostrotem, scharf abgegrenztem und sauberem Brand, der sich am Fang, an den Lippen, als Fleck auf der Backe und den oberen Augenlidern, an der Kehle, mit zwei Flecken auf der Brust, an den Mittelfüßen und Pfoten, an den Innenseiten der Hinterschenkel, am After und am Sitzbeinhöcker befindet.

Charakteristika Dobermann
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer - Molosser und Schweizer Sennenhunde; Sektion 1 Pinscher und Schnauzer; FCI-Standard-Nummer 143
Herkunftsland Deutschland
Größe groß
Höhe und Gewicht 63 - 70 cm bei 30 - 40 kg
Pflege sehr pflegeleicht, täglich bürsten
Wesen furchtlos, nervenstark, wachsam, mutig
Gebrauchstüchtigkeit sehr guter Wach- und Schutzhund
Lebenserwartung 12 Jahre

Pedigree® Züchter

Monika Brandel
Zeiselberg 30, 3550 Langenlois
Tel: 0 27 34/41 20
Zwingername: "Vom Hause Brandel"

Inge Eberstaller
Eben 3, 4202 Kirchschlag
Tel/Fax: 0 72 15/25 92
e-mail: dobermannklub.linzaon.at
Zwingername: "Von der Villa Silva Mark" (Zucht seit 30 Jahren; ÖKV-Gütesiegel)
Viele Titel in den Sparten Leistung, Formwert und Agility

Manfred Linninger
Dr. Hittmayr Straße 2, 4470 Enns
Tel: 0 72 23/83 841
e-mail: tikamondirekt.at
Zwingername: "Von der Goldschmied-Au"