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Dunker
(Chien courant norvégien; Dunkerbracke; Norwegian Hound; Sabueso Noruego)

Geschichte
Der vor allem für die Hasenjagd verwendete Laufhund wurde von dem Norweger Wilhelm Dunker Anfang des 19. Jh. aus der russischen Harlekinbracke und anderen Laufhunden gezüchtet.
Rassebeschreibung
Geschmeidiger Laufhund, dessen Kopf mäßig lang ist, nicht keilförmig und ohne lose Haut bei leicht gewölbtem Schädel, klar gezeichnetem Hinterhauptbein und nicht zu scharf vortretendem Stop. Der Fang ist lang, gerade und stumpf mit Scherengebiss. Er hat dunkle, ziemlich große Augen, die bei marmorfarbenen Hunden auch als Porzellanaugen gestattet sind. Bis zur Fangmitte reichen die tief angesetzten, flach und dicht anliegend getragenen Hängeohren. Dem langen, trockenen Hals schließt sich der nicht zu lange Rumpf an, dessen Brusttiefe der halben Höhe des Hundes entsprechen sollte. In Fortsetzung der geraden Rückenlinie wird die Starke, mittellange Rute mit leichter Aufwärtskurve getragen. Das Haar ist dicht, hart und gerade in drei Farbvarianten: schwarz, blaumarmoriert (harlekin) mit braunen und weißen Abzeichen sowie tief kastanienbraun.
| Charakteristika | Dunker |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 203 |
| Herkunftsland | Norwegen |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 47 - 57 cm bei 18 - 23 kg |
| Pflege | pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | freundlich, anstellig und gelehrig, liebenswürdig |
| Gebrauchstüchtigkeit | guter Jagdhund, auch sehr gut als Wohnungs- und Begleithund geeignet |
| Lebenserwartung | 11 - 12 Jahre |
