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Fila San Miguel
(Cao Fila de Sao Miguel; Fila de San Miguel; Fila of St.Miguel)

Geschichte
Die langjährige Inselisolation von Sao Miguel, der Hauptinsel der Azoren, brachte es mit sich, dass sich ein den Bedürfnissen der Bewohner und dem Klima angepasster, einheitlicher Hundetyp entwickelte. Zu seinen Vorfahren zählt sicher u.a. der alte spanische Alano. Da sich die einheimischen Viehzüchter wenig darum kümmerten, ob ihre Hunde reinrassig waren, drohte der Fila San Miguel auszusterben. Dass es heute überhaupt eine von der FCI anerkannte Rasse dieses Namens gibt, ist Antonio José Amaral zu verdanken, der die wenigen, noch auf der Insel vorhandenen Tiere registrierte und den Viehzüchtern klar machte, dass es sich bei den Hunden um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt. 1982 wurde die Hündin Corisca als Nummer 1 in das Stammbuch eingetragen, 1984 erkannte der portugiesische Kynologenverband die Rasse an.
Rassebeschreibung
Kräftiger mittelgroßer Hund mit breiter Brust und wuchtigem, keilförmigem Kopf. Die Ohren werden auch heute noch rund kupiert, damit der Hund eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Leoparden erhält. Die Farbe des kurzen Haares ist meist braun oder aschgrau gestromt, weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind erlaubt.
| Charakteristika | Fila San Miguel |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde); Sektion 2 Treibhunde; FCI-Standard-Nummer 340 |
| Herkunftsland | Portugal |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 56 - 62 cm bei 30 - 35 kg |
| Pflege | sehr pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | klug, lenkbar, Fremden gegenüber misstrauisch |
| Gebrauchstüchtigkeit | Wach- und Schutzhund, guter Viehtreiber |
| Lebenserwartung | 11 - 13 Jahre |
