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Griffon fauve de Bretagne
(Fawn Brittany Griffon; Grifón leonado de Bretana)
Bretonischen Züchtern ist es zu danken, dass der Griffon fauve de Bretagne noch existiert.

Geschichte
Dieser langhaarige französische Laufhund, der besonders bei der Jagd auf Wildschwein und Hase verwendet wird, stammt aus Verbindungen des Briquet Griffon Vendeen mit großen Griffonschlägen. Er war eine Weile in Vergessenheit geraten, ist aber dank des Einsatzes bretonischer Züchter wieder aufgelebt.
Rassebeschreibung
Starkknochiger, derber Hund von mittlerer Größe, der viel Kraft aber wenig Eleganz ausstrahlt. Sein Schädel ist lang mit betontem Hinterhauptbein, von vorn gesehen ist er flach und verringert sich in der Breite bis auf die Höhe der Augenjochbögen, die nicht sehr stark betont sind. Gerade, lang und leicht gebogen ist der Nasenrücken, die Lefzen sind trocken, die Nase schwarz oder dunkelbraun und gut geöffnet. Die kräftigen Zähne schließen als Scherengebiss. Den Kopf komplettieren die dunklen Augen sowie die in ihrer Höhe angesetzten Ohren, die kaum bis zur Nasenspitze reichen. Sie sind spitz am Ende und feiner behaart als der übrige Körper. Die mittellange, gut getragene Rute zeigt manchmal eine Bürste. Der Griffon fauve de Bretagne ist sehr hart und nicht zu lang behaart, nie wollig oder gelockt und kommt fahlrot, rehbraun, besonders weizengelb bis leuchtend braunrot vor.
| Charakteristika | Griffon fauve de Bretagne |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 66 |
| Herkunftsland | Frankreich |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 47 - 55 cm bei 25 - 30 kg |
| Pflege | etwas pflegebedürftiger, täglich bürsten und kämmen |
| Wesen | intelligent, mutig, viel jagdliches Temperament |
| Gebrauchstüchtigkeit | ausgezeichneter Geruchssinn, als Wohnungshund nicht besonders geeignet, er gehört unbedingt in Jägerhand |
| Lebenserwartung | 12 - 13 Jahre |
