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Hamiltonstövare

(Chien courant Hamilton; Hamilton-Laufhund; Hamilton Hound; Sabueso de Hamilton)

Ein absolut zuverlässiger Hund ist der Hamiltonstövare.

Hamiltonstövare

Geschichte

Der Hamiltonstövare wird in seiner Heimat zur Jagd auf alle vorkommenden Wildarten benutzt. Der Jäger und Hundezüchter Adolf Patrick Hamilton schuf ihn aus einer Kreuzung zwischen Holsteiner Bracke mit der Hannoverschen Haidbracke. Dazu kamen die Kurländer Bracke und der Foxhound, so dass eine eigenständige Rasse entstand, die erstmals 1886 ausgestellt wurde.


Rassebeschreibung

Laufhund mit wohlproportioniertem Kopf, trocken und lang mit angedeutetem Stop. Der Fang ist kräftig, lang und gerade mit schwarzer, voll geöffneter Nase und einem Scherengebiss. Die Augen sind dunkelbraun. Die kurzen, herabhängenden Ohren sind hoch angesetzt und reichen bis zur Fangmitte. Sie sollen möglichst gerundet mit flach anliegendem Vorderrand sein. Mit guten Übergängen verläuft der gerade, lange und trockene Hals in den geraden, kräftigen, breiten Rücken. Die Kruppe fällt nur leicht ab zur hoch und kräftig angesetzten, mit guter Verjüngung leicht säbelförmig getragenen Rute, deren Haarwuchs nur knapp sein darf. Der Hamiltonstövare hat dichtes, kräftiges und gut anliegendes Deckhaar mit kurzer, dichter und weicher Unterwolle. Die Farbe ist schwarz mit brauner Zeichnung an Kopf, Läufen, Bauch und Rutenunterseite. Dazu kommen die weiße Blesse und weiß an Hals, Schenkeln, Läufen und Pfoten.

Charakteristika Hamiltonstövare
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 132
Herkunftsland Schweden
Größe mittelgroß
Höhe und Gewicht50 - 60 cm bei 23 - 27 kg  
Pflege pflegeleicht, täglich bürsten
Wesen ruhig, anhänglich, nicht aggressiv
Gebrauchstüchtigkeit guter Jagd- und Begleithund
Lebenserwartung 12 - 13 Jahre