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Havaneser
(Havanese; Bichon Havanais; Bichón Habanero)

Geschichte
Schoßhündchen gab es in jeder Epoche, meist waren es die Favoriten der Damen des Adels oder Großbürgertums. Zu diesen Hunden zählt auch der Havaneser, dessen genaue Herkunft unklar ist. Man vermutet, dass er mit spanischen Seefahrern nach Kuba gelangte.
Rassebeschreibung
Kleiner Zwerghund mit nicht zu langem Kopf, der zwischen den Ohren breit ist, mit markiertem Stop und betontem Hinterhauptrand. Der Fang ist kurz, stumpf und spitz, die Nase schwarz. Runde, gerade stehende, große Augen, dunkel gefärbt, schauen wie Knöpfe aus dem Haar. Der Havaneser muss ein Scherengebiss haben. Seine Ohren sind hoch angesetzt, gut behaart und hängen seitlich herab. Schlank und lang ist der stolz getragene, reich behaarte Hals mit der geschwungenen Nackenlinie. Der Rumpf ist länger als hoch mit geradem Rücken und breiter, starker bemuskelter Lendenpartie. Die hoch angesetzte Rute wird über den Rücken geringelt getragen und ist gut behaart. Das Haar ist pelzig, seidig gewellt mit Maschen von großen Locken in weiß oder beige bzw. einfarbig kastanienbraun. Große Flecken an den Ohren oder Platten in beige, grau oder schwarz sind gestattet.
| Charakteristika | Havaneser |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 1 Bichons und verwandte Rassen; FCI-Standard-Nummer 250 |
| Herkunftsland | Westliches Mittelmeergebiet/FCI |
| Größe | klein |
| Höhe und Gewicht | 28 - 32 cm bei 3 - 6 kg |
| Pflege | Das seidige, lange Haarkleid sollte oft gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. |
| Wesen | ruhig, intelligent, wachsam |
| Gebrauchstüchtigkeit | guter Familienhund |
| Lebenserwartung | 14 - 15 Jahre |
