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Hygenhund
(Chien courant Hygen; Hygenbracke; Hygen Hound; Sabueso de Hygen)
Der Hygenhund ist sehr temperamentvoll, schnappt auch gern zu.

Geschichte
Der Hygenhund entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jh., als der norwegische Züchter Hygen importierte Holsteiner Bracken mit anderen nördlichen Brackenschlägen kreuzte. So entstand ein vor allen Dingen für die Hasenjagd einsetzbarer, ruhiger, nicht sehr flüchtig jagender Hund.
Rassebeschreibung
Bracke mit mäßig langem, nicht keilförmigem Kopf, der einen breiten Schädel und verhältnismäßig spitzen Fang hat. Der Stop tritt nicht zu scharf hervor. Von oben betrachtet hat der Kopf eine dreieckige Form. Die Augen sind dunkel, ziemlich groß, dürfen aber nicht hervortreten. Die Ohren müssen bis zur Fangmitte reichen, sie werden flach und dicht anliegend herabhängend getragen. Der Rumpf ist nicht zu lang, massig, mit starkem Rücken, breiter Lendenpartie und leicht abfallender Kruppe. Die starke Rute wird in Fortsetzung der Rückenlinie mit leichter Aufwärtskurve getragen. Das kurze und dichte Haar ist gelbrot oder kastanienbraun mit mehr oder weniger stark ausgeprägten weißen Abzeichen.
| Charakteristika | Hygenhund |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 266 |
| Herkunftsland | Norwegen |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 47 - 55 cm bei 20 - 24 kg |
| Pflege | pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | temperamentvoll, zuverlässig, neigt zum Schnappen und Beißen |
| Gebrauchstüchtigkeit | zuverlässiger Jagd- und Wachhund |
| Lebenserwartung | 11 - 12 Jahre |
