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Irish Wolfhound
(Lévrier irlandais; Irischer Wolfshund; Lebrel Irlandés)

Geschichte
Die Geschichte des Irish Wolfhound kann man in drei Phasen gliedern: Die erste Phase umfasst den Zeitraum, über den die Poeten früherer Jahrhunderte berichten. Bei ihnen ist von Irish dogs, Big dogs of Ireland und Wolfdogs of Ireland in den verschiedensten Erzählungen die Rede. Es ist anzunehmen, dass es sich meist um die gleiche Rasse handelte, die aber Ende des 18. Jh. als ausgestorben galt. Die zweite Phase ist der außergewöhnlichen Leistung des Captain Graham vorbehalten, der es durch geschickte Zuchtlenkung und Partnerwahl verstand, die Rasse neu zu beleben. Die letzte Phase ist der Irish Wolfhound in der jetzigen Form. Die meisten Informationen sind dem irischen Jesuitenpater Edmund Ignatius Hogan zu verdanken, der seine umfangreichen Studien um die Herkunft, die Größe und den Charakter der großen Hunde in der Schrift "The Irish Wolfdog" zusammenfasste. Nach ihm stammt das erste schriftliche Zeugnis aus dem Jahre 391, als der römische Konsul Quintus Aurelius Symmachus sich bei seinem Bruder Flavanius für Irish Wolfhounds bedankte, die in römischen Arenen bei Kampfspielen Bewunderung erregten. Im Jahre 1652 erließ das irische Parlament ein Dekret, in dem die Ausfuhr von Irish Wolfhounds untersagt wurde. 1862 begann Captain Graham mit seiner Zucht und schuf innerhalb von 20 Jahren den von ihm gewünschten Typ, nach dem 1885 ein Standard aufgestellt werden konnte. Heute ist die Rasse auf der ganzen Welt verbreitet.
Rassebeschreibung
Die mächtige eindrucksvolle Erscheinung wird geprägt durch die kräftige, muskulöse Anatomie, das harsche Rauhaar und seine Haltung, die im Stand und in der Bewegung stolz sein soll. Der Irish Wolfhound hat einen langen, nicht zu breiten Schädel und zwischen den Augen eine leichte Vertiefung. Der Fang ist lang, kräftig und mäßig spitz mit korrektem, starkem Scherengebiss, eine Zange wird toleriert. Den Kopf runden die kleinen, gefalteten Rosenohren und die dunklen Augen ab. Ihm schließt sich ein sehr kräftiger, langer Hals mit gebogener Oberlinie, trocken bemuskelt und ohne Wamme, an. Außerordentlich geräumig ist die sehr tiefe Brust mit den gut gewölbten Rippen. Der Rücken zeigt sich eher lang und kraftvoll bemuskelt und in den Lenden aufgewölbt. Wie der ganze Hund sind auch die Gliedmaßen sehr kräftig. Die Rute, im Ansatz schwach betont, reicht bis zum Sprunggelenk. Sie ist am Ende leicht gebogen und durchgehend ausreichend behaart. Wie die Rute sind auch die Läufe, der Kopf und der Körper rau und hart im Haar, über den Augen und am Unterkiefer besonders lang. Das Haar ist grau, rot, schwarz, reinweiß, rehfarben, gestromt oder in allen Varianten sowie Abstufungen dieser Farbpalette.
| Charakteristika | Irish Wolfhound |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 10 Windhunde; Sektion 2 Rauhaarige Windhunde; FCI-Standard-Nummer 160 |
| Herkunftsland | Irland |
| Größe | groß |
| Höhe und Gewicht | 71 - 90 cm bei 40 - 55 kg |
| Pflege | wenig pflegeintensiv, täglich bürsten |
| Wesen | zurückhaltend, ruhig, ausgeglichen, sanft |
| Gebrauchstüchtigkeit | Begleit- und Familienhund, braucht viel Auslauf |
| Lebenserwartung | 9 - 11 Jahre |
Pedigree® Züchter
Alexandra Hoffmann
2000 Stockerau
Tel: 0 22 66/6 53 56 oder 0699/107 29 490
Zwingername: "Cloud Dancing"
Tiere aus kleiner Zucht mit Familienanschluss
Andrea Wienskovski
Hauptstraße 67, 2723 Muthmannsdorf
Tel/Fax: 0 26 38/88 045
e-mail: wienskovski
everyday.com
Zwingername: "Vom Peters Moos"
Besondere Ausstellungserfolge: 18x CAC, 1x Res. CAC, 4x CACIB, 3x Res. CACIB, 3x BOB, Österr. Jugendchampion, Österr. Champion, Ung. Champion, Champion of Champions, Sieger der FCI Gruppe X (= bester Windhund Österreichs)
Sandra Wolf
Vesperkreuzstrasse 6, 2345 Brunn am Gebirge
Tel: 0664/1251360
Fax: 0 22 36/31 21 23 12
e-mail: r.nowotny
utanet.at
www.vesperkreuz.cabanova.de
Zwingername: "Irsh Wolfhounds vom Vesperkreuz"
Besondere Ausstellungserfolge: 23x CAC, 13x Res. CAC, 5x Res. CACIB, 2x BOB
