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Islandhund
(Islandsk Farehond; Chien de Berger islandais; Iceland Sheepdog; Perro de pastor Islandés)
Der Islandhund ist ein hervorragender Wächter von Haus und Hof.

Geschichte
In seiner Heimat nimmt man ihn auch als Hütehund und sogar zum Treiben von Pferden und Schafen. Ihren Standard erhielt diese sehr alte bodenständige Rasse bereits 1898, jedoch ist sie nach wie vor außerhalb der Landesgrenzen äußerst selten anzutreffen.
Rassebeschreibung
Fuchsähnlicher, mittelgroßer Hund. Der ziemlich große Kopf ist im Schädel breit und hoch gewölbt und hat einen kurzen, spitzen Fang, bei dem die Lefzen schmal und dicht anliegen. Die Nase ist spitz. Es wird ein komplettes Scherengebiss gefordert. Dunkel, klein und rund sind die Augen. Die großen Ohren stehen aufrecht, breit in der Basis und sind dreieckig zugespitzt. Eine leichte Halskrause, speziell auf dem Nacken des schwach gebogenen Halses, muss vorhanden sein. Der Rücken ist verhältnismäßig kurz, die Brust breit und tief, der Bauch aufgezogen. Wie bei allen Spitzen wird auch beim Islandhund die buschig behaarte Rute über den Rücken geringelt getragen. Er hat mittellanges, am Körper dicht anliegendes Haar, an Fang und Läufen kurz, an Hals, Bauch und Rutenunterseite am längsten. Die Vorderläufe dürfen nicht befedert sein. Die Farben sind bräunlich, gelblich, grau, schmutzigweiß, schwarz mit breiter weißer Halskrause, weißen Innenseiten, weißen Läufen und weißer Rutenspitze.
| Charakteristika | Islandhund |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 3 Nordische Wach- und Hütehunde; FCI-Standard-Nummer 289 |
| Herkunftsland | Island |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 35 - 45 cm bei 9 - 14 kg |
| Pflege | sehr pflegeaufwendig, täglich bürsten und kämmen |
| Wesen | typischer Spitz, wachsam und bellfreudig |
| Gebrauchstüchtigkeit | vorzüglicher Wach- und Begleithund |
| Lebenserwartung | 10 - 12 Jahre |
