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Jämthund

(Chien d elan suédos; Schwedischer Elchhund; Swedish Elkhound; Perro cazador de alces Sueco)

Der Jämthund hat seinen Namen vom Bezirk Jämtland.

Jämthund

Geschichte

Es gibt eigentlich so viele Elchhunde, wie Täler in Skandinavien. Der schwedische Nationalhund hat seinen Namen vom Bezirk Jämtland und gilt als die größte Elchhundrasse. Alle nordischen Jagdhunde sind unermüdliche Läufer, absolut unempfindlich gegen Kälte und zeichnen sich im Kampf auch mit Großwild aus. Einmal abgeleint suchen die Hunde unermüdlich auf großer Distanz das Wild, stellen und verbellen es, bei Flucht verfolgen sie es wieder lautlos, um es erneut zu verbellen bis der Jäger kommt. Die Zuchtwahl auch des Jämthundes richtet sich in seiner schwedischen Heimat ausschließlich nach der Leistungsfähigkeit. Wer sich trotzdem zum Kauf eines Jämthundes entschließt, sollte auf jeden Fall dem Tier Beschäftigung bieten, ihn ausbilden und zumindest den ausgeprägten Lauftrieb durch regelmäßige ausgedehnte Radtouren befriedigen.

Rassebeschreibung

Reichlich mittelgroßer, kräftiger und geschmeidiger Hund mit gedrungenem Körper. Wie alle nordischen Jagdhunde hat er steife, spitze Ohren und eine über dem Rücken getragene Rute. Die Behaarung gleicht durch den Doppelmantel aus dichter Unterwolle und derbem Deckhaar der der Schlittenhunde. Die Farbe ist hell- bis dunkelgrau mit Aufhellungen am Fang, den Wangen, der Kehle und der Körperunterseite.

Charakteristika Jämthund
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 2 Nordische Jagdhunde; FCI-Standard-Nummer 42
Herkunftsland Schweden
Größe mittelgroß
Höhe und Gewicht 53 - 64 cm bei 29,5 - 30,5 kg
Pflege pflegeaufwendig, täglich bürsten und kämmen
Wesen selbstständig, mutig, eigenwillig, große Jagdpassion, zuverlässig, anhänglich gegenüber Menschen
Gebrauchstüchtigkeit guter Jagd-, Wach- und Gebrauchshund
Lebenserwartung 12 - 13 Jahre