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Lagotto romagnolo

(Chien d’eau romagnol; Wasserhund der Romagna; Romagna Water Dog)

Als Trüffelsuchhund leistet der Lagotto romagnolo heute gute Dienste.

Lagotto romagnolo

Geschichte

Bereits im 16. Jahrhundert existierte ein dem Lagotto romagnolo ähnlicher Hund, der in den Lagunen um Ravena zum Apportieren aus dem Wasser eingesetzt wurde. Durch die Urbanisierung der Sümpfe verlor der Hund sein Aufgabengebiet. Man fand aber schnell heraus, dass sich die hervorragende Nase des Lagotto romagnolo auch für andere Gebiete nutzen lässt. Schnell bewährte er sich beim Trüffelsuchen, was auch heute noch seine Hauptaufgabe ist. Seit dem 10. März 1995 ist er als vorläufig anerkannte Rasse bei der FCI eingetragen.

Rassebeschreibung

Kräftig gebauter, gut proportionierter Hund, robust und rustikal im Aussehen. Der Oberkopf ist gewölbt mit gutem Stop. Er hat ein regelmäßiges Scherengebiss mit kräftigen Zähnen. Etwas schräg gestellt sind die dunkelbraunen Augen mit fest anliegenden Lidern. Der Rumpf hat einen markanten, langen Widerrist mit gerader Rückenlinie. Der Rücken und die Lendenpartie sind kurz und stramm, die Rippen eher flach als tonnenförmig. Der Brustkorb muss tief und lang sein. Das Haar ist dicht, wollig, oberflächlich etwas rau, mit eingerollten Locken, welche die Unterwolle durchscheinen lassen. Die Farben sind sehr zahlreich und reichen vom schmutzigen weiß über weiß mit braunen und/oder orangenen Flecken bis hin zu einfarbig braun, braunschimmel oder orange.

Charakteristika Lagotto romagnolo
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde; Sektion 3 Wasserhunde; FCI-Standard-Nummer 298
Herkunftsland Italien
Größe mittelgroß
Höhe und Gewicht 41 - 48 cm bei 11 - 16 kg
Pflege recht aufwendig
Wesen gehorsam, genügsam, aufgeweckt, liebenswürdig, intelligent, fröhlich
Gebrauchstüchtigkeit guter Wach- und Begleithund
Lebenserwartung 13 - 14 Jahre