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Lapinporokoira

(Berger finnois de Laponie; Finnischer Lapplandhirtenhund; Lappländischer Rentierhund; Finnish Reindeer Herder; Pastor Finlandés de Laponia)

Der Lapinporokoira wird wegen seiner hervorragenden Hütehundeigenschaften sehr geschätzt.

Lapinporokoira

Geschichte

Er entstand ab 1915, als in den Suomenlapinkoira importierte Deutsche Schäferhunde und Collies eingekreuzt wurden. 1946 erkannte ihn die FCI an. Vor allem in Südfinnland rein gezüchtet, wird der Lapinporokoira wegen seiner hervorragenden Hütehundeigenschaften sehr geschätzt.

Rassebeschreibung

Gut gebauter, rechteckiger, mittelgroßer Schäferhund mit dichtem, langhaarigem Fell, mittellangem Kopf und Stehohren. Der Stop markiert sich zwar, aber nie zu scharf. Der Fang ist gerade und breit, ganz schwach keilförmig zur Nasenspitze verlaufend, deren Kuppe schwarz ist. Er hat ein kräftiges, komplettes Scherengebiss und große, dunkle, ausdrucksvolle Augen. Die mittelgroßen Ohren sind am Ansatz breit und werden in eine scharfe Spitze auslaufend, gut auseinander gestellt und aufgerichtet getragen. Ein leichtes Kippen der Spitzen kann toleriert werden. Die stets lange Rute wird herabhängend mit aufgerichteter Spitze getragen. Sie ist dicht behaart. Das Deckhaar des Lapinporokoira ist lang, harsch und glänzend und ziemlich dicht anliegend. Die Unterwolle ist dicht und weich. Die Farbe ist schwarz mit weißen Abzeichen an Hals, Brust, Läufen und Rutenspitze.

Charakteristika Lapinporokoira
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 3 Nordische Wach- und Hütehunde; FCI-Standard-Nummer 284
Herkunftsland Finnland
Größe mittelgroß
Höhe und Gewicht 45 - 55 cm bei 20 - 25 kg
Pflege sehr pflegeaufwendig, täglich bürsten und kämmen
Wesen intelligent, mutig und lernfreudig, geringe Jagdpassion
Gebrauchstüchtigkeit hervorragender Hütehund, unempfindlich gegenüber Witterungseinflüsse, besitzt große Ausdauer und Ruhe
Lebenserwartung 11 - 12 Jahre