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Lhasa Apso

Der Lhasa Apso ist trotz seiner geringen Körpergröße ein widerstandsfähiger Hund und ausgezeichneter Wächter.

Lhasa Apso

Geschichte

Der Lhasa Apso ist eine tibetische Rasse. Er wurde als Begleithund und Bewacher von Heim und Klöstern gezüchtet. Die Überreichung eines Lhasa Apso war ein traditionelles Geschenk des Dalai Lama. Wegen seines löwenähnlichen Fells wurde er auch als Löwenhund bezeichnet.
Sein großes Ansehen in der buddhistischen Welt verdankt der kleine Hund der Legende, Buddha sei stets von einer Anzahl kleiner Löwen umgeben, die sich bei Gefahr sofort in große Löwen verwandelten und ihren Herrn beschützten. Man kann also davon ausgehen, dass sowohl der Lhasa Apso wie auch der Tibet Terrier, der Shih Tzu und der Pekingese von dem gleichen Vorfahren, einem kleinen, zotthaarigen Löwenhündchen, abstammen, wobei die Bezeichnung Löwenhündchen keine Rasse, sondern das Aussehen typisiert. Europäische Forschungsreisende des 20. Jh. fanden den Lhasa Apso vor allem in den tibetanischen Klöstern, wo er als Wachhund der Schätze Buddhas gehalten und gezüchtet wurde. Um 1900 kam die Rasse unter dem Namen Lhasa Terrier nach England. Der erste offizielle Standard erhielt 1934 seine Anerkennung durch den englischen Kennel Club.

Rassebeschreibung

Kleiner, eher langgestreckter Hund, bei dem die Körperlänge die Widerristhöhe übertrifft. Der Schädel ist relativ schmal mit nur mäßig betontem Stop. Der Fang ist relativ kurz. Aus diesem Grund hat der Lhasa Apso ein Zangengebiss oder einen leichten Vorbiss. Die Ohren sind weit hinten angesetzt, reichlich behaart und werden herabhängend zusammengefaltet getragen. Die Nackenlinie ist stark betont, der Hals wird aufrecht getragen. Der Rumpf ist kompakt und gut bemuskelt. Die üppig behaarte Rute wird über den Rücken geschlagen. Das Deckhaar ist üppig, straff und hart mit viel Unterwolle. An Farben sind alle Säugetierfarben erlaubt. Bevorzugt werden gold- und löwenfarbene Hunde, wobei rauch- und schieferfarbene immer mehr in Mode kommen.

Charakteristika Lhasa Apso
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 5 Tibetische Hunderassen; FCI-Standard-Nummer 277
Herkunftsland Tibet/Großbritannien
Größe klein
Höhe und Gewicht 25 - 28 cm bei 5 - 7 kg
Pflege etwas pflegeaufwendig, täglich bürsten und kämmen
Wesen temperamentvoll, anschmiegsam, gegen Fremde misstrauisch
Gebrauchstüchtigkeit guter Familienhund
Lebenserwartung 13 - 14 Jahre