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Mops
(Pug; Carlin; Doguillo)
Ähnlich wie der Französischen Bulldogge sagt man auch dem Mops nach, dass er laut schnarcht

Geschichte
Mopsartige Zwerghunde gab es schon sehr früh in Europa, so kann man z. B. einen derartigen Hund auf einer Zeichnung von Pisanello aus dem Jahr 1425 sehen. Mit dem verstärkten Handelsverkehr zwischen Europa und Asien kamen auch kleine Hunde mit kurzen Nasen und großen, vorstehenden Augen, eine Art kleine kurzhaarige Pekingesen, nach Europa. Sie dürften seine eigentlichen Vorfahren sein. Seinen Siegeszug trat der Mops im 17. Jh. an, als er den bis dahin favorisierten King Charles Spaniel vom ersten Platz in der Gunst der Adelsdamen verdrängte. Ab 1700 erschienen er immer wieder auf Gemälden. Die Porzellanmanufakturen brachten den possierlichen Vierbeiner in den verschiedensten Formen auf den Markt und sorgten so für seine wachsende Popularität. Der Mops wurde ein beliebtes Sujet für Tabaksdosen, Spazierstockgriffe, Parfümfläschchen u.a. Eine Zeitlang schien es, als würde er ins Hintertreffen geraten, besonders, als zu Beginn des 20. Jh. der Pekingese stark an Interesse gewann. Doch die hervorragenden Eigenschaften des Mopses ließen ihn nicht in Vergessenheit geraten, so dass sein Fortbestand wieder gesichert ist.
Rassebeschreibung
Gedrungener, kleiner Hund, kompakt, aufmerksam und lebhaft. Der runde, sehr große Kopf darf kein ausgesprochener Apfelkopf sein. Auf der hohen breiten Stirn bilden sich, bedingt durch die sehr lose Haut, tiefe Falten. Der Fang ist kurz, gerade und breit, vorn abgestumpft und eckig. Typisch ist die schwarze Maske, rechts und links vom Fang sollen außerdem zwei Schönheitsflecken, dunkle "Warzen", sitzen. Die Augen blicken sehr feurig, doch etwas schwermütig. Sie sind schwarz bzw. zumindest sehr dunkel, sehr groß und rund und stehen leicht vor. Die Nase muss kurz, breit und schwarz sein, die Zähne zeigen einen Vorbiss. Knopfohren sind am beliebtesten, aber auch Rosenohren werden toleriert. Der Körper hat eine breite Front sowie einen strammen, geraden, weder zu langen noch zu kurzen festen Rücken. Der kurze, dicke, mit reichlich loser Kehlhaut versehene Hals ist durch die starke lose Wamme gekennzeichnet. Stärker am Ansatz und an der Spitze dünn auslaufend ist die Rute, die doppelt geringelt wie ein Posthorn über dem Rücken getragen wird. Die Behaarung ist fein, glatt, weich und glänzend, die Haarfarbe meist falbfarben, schwarz, silber oder apricot.
| Charakteristika | Mops |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 11 Kleine doggenartige Hunde; FCI-Standard-Nummer 253 |
| Herkunftsland | Großbritannien |
| Größe | klein |
| Höhe und Gewicht | 30 - 35 cm bei 6 - 8 kg |
| Pflege | sehr pflegeleicht, regelmäßig bürsten |
| Wesen | lebhaft, verspielt, anhänglich, intelligent, gegen Fremde misstrauisch |
| Gebrauchstüchtigkeit | angenehmer Haushund, braucht nicht viel Bewegung, hitzeempfindlich |
| Lebenserwartung | 13 - 15 Jahre |
