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Perro de Presa Canario

(Kanarische Dogge; Dogo Canario)

Perro de Presa Canario

Geschichte

Der Perro de Presa Canario wurde gezielt für Hundekämpfe gezüchtet. Seine Ahnen waren u.a. einheimische Hunde, die man mit englischen Mastiffs kreuzte. So entstand ein Hund, der für die Kämpfe in den Arenen bestens gerüstet war. Nach dem Verbot der Hundekämpfe ging die Population mehr und mehr zurück, fast schien der Perro de Presa Canario Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben, als sich der amerikanische Tierarzt Dr. Carl Semencic seiner annahm. Heute gilt der Fortbestand als gesichert, und die FCI nahm die Rasse unter der Rubrik "vorläufig anerkannt" am 3.6.2001 in ihre Rassenliste auf.

Rassebeschreibung

Massiver, sehr kräftiger Hund mit massigem Kopf und starken Knochen, den man als Prototyp des Kampfhundes ansehen kann: dickhäutig, muskulös und mit ungewöhnlich kräftigen Kiefermuskeln. Das sehr kurze Fell ist rehbraun, rot- oder schwarzgestromt.

Charakteristika Perro de Presa Canario
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer - Molosser und Schweizer Sennenhunde; Sektion 2 Molosser; FCI-Standard-Nummer 346
Herkunftsland Spanien
Größe mittelgroß
Höhe und Gewicht 55 - 65 cm bei 38 - 48 kg
Pflege wenig pflegeaufwendig, täglich bürsten
Wesen aufmerksam, mutig, angriffslustig
Gebrauchstüchtigkeit Schutz- und Wachhund, benötigt energische Führung
Lebenserwartung 9 - 11 Jahre