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Perro dogo Mallorquin
(Ca de Bou; Dogue de Majorque; Mallorca-Dogge; Majorca Mastiff; Perro de Presa Mallorquin)

Geschichte
Seine Geschichte wird in die Zeit zwischen 1270 und 1570 datiert, als die Balearen unter katalanischem Einfluss standen. Bullenbeißen und Hundekämpfe waren die bevorzugte Beschäftigung des kampffreudigen Hundes, ein "Sport", der auch unter britischer Oberhoheit bis zum Verbot aller Tierkämpfe von 1835 betrieben wurde. Nach dem Verbot drohte der Rasse das Aussterben, doch spanische Züchter verhinderten das. Sie schufen einen recht angenehmen Hausgenossen, der sich aber die Kraft und Schärfe seiner Ahnen behalten hat.
Rassebeschreibung
Hervorragender Viehhund mit breitem, viereckigem und kompaktem Schädel, flacher Stirn, mäßigem Stop, breitem, viereckigem Fang mit mächtigem Unterkiefer. Die großen Augen sind von dunklen Lidern umrandet. Die ziemlich kleinen V-förmigen Ohren werden dicht anliegend oder leicht zurückgefaltet getragen, wie eine halbe Muschel. Der gesamte Körper ist äußerst kräftig, in allen Dimensionen kompakt mit weit auseinanderstehenden, starkknochigen Läufen. Der Perro dogo Mallorquin hat kurzes, glattes, sehr dichtes Haar in schwarz, gelb, rot, gestromt mit wenig weiß.
| Charakteristika | Perro dogo Mallorquin |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer - Molosser und Schweizer Sennenhunde; Sektion 2 Molosser; FCI-Standard-Nummer 249 |
| Herkunftsland | Spanien |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 56 - 60 cm bei 36 - 46 kg |
| Pflege | sehr pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | friedlich, anhänglich, kann viel Schärfe entwickeln |
| Gebrauchstüchtigkeit | Begleithund, braucht eine feste Hand |
| Lebenserwartung | 10 - 12 Jahre |
