Jump to Content (Alt+0)
Jump to main-navigation (Alt+1)
Jump to Subnavigation (Alt+2)

Potevin

Potevin

Geschichte

Der Poitevin ist eine französische Rasse, die im 17. Jh. entstand und aus dreifarbigen irischen Hunden, Greyhounds und Abkömmlingen des Hubertushundes hervorging. Obwohl er zu den schönsten Jagdhunden Frankreichs zählte, ist er reinrassig fast ausgestorben. Er existiert heute hauptsächlich als Kreuzung zwischen englischen und französischen Hunden, die als Meutehunde eingesetzt werden und Batards du Haut-Foitou heißen. Hervorragend eignet er sich für die Jagd auf Großwild.

Rassebeschreibung

Großer französischer Laufhund, der Kraft, Eleganz und Leichtigkeit, gepaart mit Farbenpracht in sich vereint. Sein Kopf ist trocken, feinnervig und sitzt gut auf dem langen Hals. Er hat einen spitz zulaufenden Fang, einen leicht gewölbten Schädel und ein markiertes Hinterhauptbein. Die Nase ist kräftig und breit, der Nasenrücken lang und gebogen. Obwohl ein Zangengebiss toleriert wird, zieht man das Scherengebiss vor. Die großen, braunen Augen haben schwarze Lidränder. Die Ohren sind ziemlich kurz, besonders fein und seidig, gefaltet und relativ niedrig angesetzt. Die Rute muss mittellang sein und an der Spitze dünn auslaufen. Sie hat keine Bürste, ist leicht gebogen und wird elegant getragen. Das Haar des Poitevin ist kurz, glatt, reichlich und glänzend und immer dreifarbig in leuchtendem rot oder orange mit meist schwarzem Mantel und weißen Tüpfeln.

Charakteristika Poitevin
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1 Laufhunde; FCI-Standard-Nummer 24
Herkunftsland Frankreich
Größe groß
Höhe und Gewicht 60 - 70 cm bei 29 - 36 kg
Pflege pflegeleicht, täglich bürsten
Wesen freundlich, sanft, aufgeweckt
Gebrauchstüchtigkeit idealer Meutenhund, sehr guter Schweißhund
Lebenserwartung 11 - 12 Jahre