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Saarlooswolfhound

(Chien loup de Saarloos; Saarloos Wolfhund; Saarloos Wolfdog; Perro lobo de Saarloos)

Der vom Timberwolf abstammende Saarlooswolfhond ordnet sich meist nur einem Menschen unter.

Saarlooswolfhound

Geschichte

Der Holländer Leendert Saarlos verfolgte seit 1921 das Ziel, einen vorsichtigen Hund mit scharfen Sinnen und blitzschnellem Reaktionsvermögen zu schaffen, einen Vierbeiner, der also die Vorzüge des Haushundes mit denen des Wolfes verband und die Nachteile beider verdrängte. Dafür kreuzte er Timberwölfe mit Deutschen Schäferhunden. Ob es ihm gelungen ist, darüber kann man sich streiten, doch steht fest, dass auch heute noch der Saarlooswolfhond im Wesen sehr unausgeglichen ist, und das Einzeltier sich stets nur einem Menschen unterordnet. 1975 erhielt die Rasse ihre offizielle Anerkennung.

Rassebeschreibung

Großer kräftiger Hund mit keilförmigem Kopf. Die Augen sind eng gestellt, schräg und gelbbraun. Hoch angesetzte, kleine dreieckige Stehohren. Der Saarlooswolfhond hat kräftige Zähne, Scherengebiss. Der etwas flache Rumpf hat kurze, trockene Lenden, das Becken ist gerade und kurz, leicht aufgezogen der feste Bauch. Die Rute ist hoch angesetzt, kräftig und gerade, herabhängend getragen. Das Haar ist sehr dicht mit reichlicher Unterwolle. Es ist braun- und graugrundig wolfsfarben, hell cremefarben bis weiß.

Charakteristika Saarlooswolfhond
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde); Sektion 1 Schäferhunde; FCI-Standard-Nummer 311
Herkunftsland Niederlande
Größe groß
Höhe und Gewicht 60 - 75 cm bei 36 - 41 kg
Pflege nicht allzu aufwendig, täglich bürsten
Wesen unausgeglichen, teils scheu, teils misstrauisch
Gebrauchstüchtigkeit Begleithund, eignet sich keinesfalls als Schutzhund, braucht konsequente Führung
Lebenserwartung 10 - 12 Jahre