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Shikoku

Geschichte
Wie alle anderen japanischen Spitze besitzt der Shikoku neben seinen hervorragenden Haus- und Wachhundeigenschaften auch sehr gute Anlagen zum Jagdhund. Besonders der Geruchssinn ist ausgeprägt. Heute noch sind die japanischen Spitze Traditionsrasse, und trotz der Unterschiede im Größenformat, wo sich Übergänge von imposanter Wucht und Masse zur feineren Form und eleganteren Kleinhundlinienführung erkennen lassen, zeigen sie ein einheitliches Typenbild. Der Shikoku ist außerhalb Japans kaum anzutreffen.
Rassebeschreibung
Vertreter der japanischen Spitzfamilie, über den noch relativ wenig bekannt ist. Er hat kleine Stehohren, einen großen Kopf mit breiter Stirn, ausgeprägtem Stop und kleine, möglichst dunkelbraune Augen. Die Wangen sind gut gerundet, der Fang kräftig und spitz zulaufend. Der kräftige, leistungsfähige Körper macht ihn zu einem guten Arbeitshund. Er hat kurzes, dichtes Fell mit maximal 4 cm langen Haaren, wobei nur eine schwache Mähne ausgebildet wird. Er kann sowohl in schwarz als auch rot, stahlblau und silbergrau vorkommen, seltener gestromt.
| Charakteristika | Shikoku |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen; FCI-Standard-Nummer 319 |
| Herkunftsland | Japan |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 45 - 55 cm bei 15 - 20 kg |
| Pflege | sehr pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | intelligent, unabhängig, eigensinnig |
| Gebrauchstüchtigkeit | Haus- und Familienhund |
| Lebenserwartung | 11 - 13 Jahre |
