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Sussex Spaniel

Geschichte
Seine Entstehung wird auf die Mitte des 18. Jh. datiert. Es wird angenommen, dass er eine Varietät des Clumber Spaniel ist. Sein voller Spurlaut gilt als Beweis, dass im Laufe der Entwicklung Jagdhunde, die nicht zur Spanielgruppe zählen, eingekreuzt wurden. Als erster bedeutender Züchter gilt J. Fuller aus Brightling, einem kleinen Ort der englischen Grafschaft Sussex. Er widmete viele Jahre der Züchtung der Rasse und schuf einen genetisch gefestigten Hund. Obwohl die Rasse seit 1847 existiert, setzte sie sich zu keiner Zeit durch, so dass sie auch heute selbst im Mutterland nur wenig Anhänger hat. Der Sussex Spaniel ist ein passionierter Stöberhund mit geringer Wasserfreudigkeit.
Rassebeschreibung
Massiver, kräftiger Hund mit großen Behängen und kupierter Rute (bei Hunden im Jagdeinsatz gestattet die deutsche Gesetzgebung ausnahmsweise das Kupieren, ansonsten ist es auch beim Sussex Spaniel verboten). Der Kopf ist ausgeglichen mit breitem Schädel, die Stirnfurche ist ausgeprägt, ebenso der Stop. Der Nasenspiegel ist rotbraun, die Nase gut entwickelt. Der Sussex Spaniel besitzt ein kräftiges Scherengebiss. Die ziemlich großen Augen sind haselnussfarben, nicht zu voll und von sanftem Ausdruck. Die großen, dicken, birnenförmigen Behänge sind oberhalb der Augen angesetzt und hängen mäßig tief. Sie sind weich und gewellt, doch nicht zu reichlich behaart. Der lange, starke Hals trägt den Kopf nicht viel über der Rückenlinie; er darf keine Wamme haben. Der ganze Körper wird durch die gute Rückenlinie und die Robustheit charakterisiert. Die Rute ist tief angesetzt, befedert, ohne Fahne und frei in der Bewegung. Sie wird oberhalb der Rückenlinie getragen. Es ist wünschenswert, dass der Sussex Spaniel am ganzen Körper reichlich, glatt und lang behaart ist und gute Unterwolle hat. Die Farbe ist sattes goldleberfarben, der goldene Farbton zunehmend zu den Haarspitzen und vorherrschend.
| Charakteristika | Sussex Spaniel |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde; Sektion 2 Stöberhunde; FCI-Standard-Nummer 127 |
| Herkunftsland | Großbritannien |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 38 - 41 cm bei 18 - 23 kg |
| Pflege | nicht zu pflegeintensiv, täglich bürsten |
| Wesen | ruhig, ausgeglichen, recht phlegmatisch |
| Gebrauchstüchtigkeit | Jagd- und Begleithund |
| Lebenserwartung | 12 - 13 Jahre |
