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Thailändischer Ridgeback

(Thai Ridgeback Dog; Chien thailandes á crête dorsale; Perro tailandes con una cresta sobre la espalda)

Der Thailändische Ridgeback ist in seiner Heimat ein wahrer Allrounder.

Thailändischer Ridgeback

Geschichte

Der Thailändische Ridgeback ist eine sehr alte, bereits vor mehreren hundert Jahren im Schrifttum erwähnte Rasse, die sich unverfälscht erhalten hat. Man verwendete ihn zur Jagd, aber auch zum Begleiten der Fuhrwerke und als Wachhund. Er wurde von der FCI am 6.3.1993 als vorläufig anerkannte Rasse eingetragen.

Rassebeschreibung

Kurzhaariger, mittelgroßer Hund, dessen kräftiger Körper etwas länger als hoch ist. Er hat einen flachen Schädel, der Stop ist nur schwach ausgeprägt. Im keilförmigen Fang befindet sich ein kräftiges Scherengebiss. Von mittlerer Größe sind die mandelförmigen, dunkelbraunen Augen, bei blauem oder silbernem Haarkleid sind bernsteinfarbene Augen zulässig. Es wird ein strammes Stehohr verlangt, mäßig breit auseinanderstehend. Die Rute ist am Ansatz dick, zur Spitze hin allmählich abnehmend, sie wird senkrecht hoch oder sichelförmig gekrümmt getragen. Das Haar ist kurz und glatt. Es muss längs des Rückens einen Ridge bilden. Das ist eine Haarleiste, die in einer dem übrigen Haarkleid entgegengesetzten Richtung wächst. Der Ridge soll gegenüber dem umliegenden Haar sauber abgegrenzt sein. Er kann verschiedene Formen haben, nur symmetrisch muss er sein. Der Thailändische Ridgeback ist einfarbig kastanienrot (je dunkler desto besser), rein schwarz, silber und blau.

Charakteristika Thailändischer Ridgeback
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 8 Jagdhunde vom Urtyp mit einem Ridge auf dem Rücken; FCI-Standard-Nummer 338
Herkunftsland Thailand
Größe mittelgroß
Höhe und Gewicht 51 - 61 cm bei 21 bis 31 kg
Pflege pflegeleicht
Wesen lebhaft, aufgeweckt
Gebrauchstüchtigkeit guter Wach-, Jagd- und Begleithund
Lebenserwartung 12 - 13 Jahre