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Tiroler Bracke
(Brachet tyrolien; Tyrolean Hound; Sabueso del Tirol)

Geschichte
Vielfach wurden Tiroler Bracke und Kärntner Brandlbracke (Österreichische Glatthaarige Bracke) als ein Hund angesehen bzw. sogar miteinander verwechselt. Fest steht aber, dass bereits 1908 auf einer Ausstellung in Innsbruck diese alte einheimische Rasse nach eigenem Standard gerichtet wurde.
Rassebeschreibung
Mittelgroßer, kräftig bemuskelter, rechteckiger Hund, lebhaft und schneidig. Der Kopf ist langgestreckt, schmal mit leicht gewölbtem Schädel, leicht betontem Stop und schwach markierter Stirnfurche. Die Unterpartien der Augenhöhlen sind fein gemeißelt; der Nasenrücken ist schmal. Der Fang ist von mäßiger Tiefe mit kurzen, anliegenden Lefzen und kräftigem, komplettem Scherengebiss. Die großen Augen liegen nicht tief, sind dunkelbraun mit pigmentiertem Lidrand. Die Behänge sind mittellang, ziemlich hoch angesetzt und in der Spitze abgerundet. Mittellang, etwas kürzer als der Kopf, mäßig gewölbt, weder zu hoch, noch tief angesetzt und ohne Kehlwamme geht der Hals in den kräftigen Rumpf über. Der lange Rücken hat hinter der Schulter eine leichte Einsenkung; die Lendenpartie ist straff, gerade und mäßig breit. Die Tiroler Bracke hat dichtes Stockhaar, mehr grob als fein mit guter Unterwolle. Sie ist hirschrot mit schwarzem Mantel oder Sattel, wobei rot sogenannte Pflichtfarbe ist. Sehr beliebt sind nach wie vor dreifarbige Hunde: Schwarzer Sattel oder Mantel, gelbbraune oder rote Abzeichen an Läufen, Brust, Bauch und Kopf, mit geringen weißen Abzeichen, auch schwach angedeutetem Halsring.
