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Tosa
(Tosa Inu)

Geschichte
Diese imponierende Rasse wurde in Japan etwa um 1890 aus alten bodenständigen Hunden, die man mit Mastiffs, Bull Terriern, Bernhardinern und Deutschen Doggen kreuzte, geformt. Die Provinz Kochi gilt als Heimat der früher nur für Hundekämpfe benötigten Rasse. In mehreren Ländern ist die Haltung des Tosa verboten.
Rassebeschreibung
Mittelgroßer japanischer Hund, kurzhaarig mit Hängeohren und bis zum Sprunggelenk reichender dicker Rute. Der kräftige Kopf hat einen breiten Schädel mit ausgeprägtem Stop, geradem Nasenrücken, mittelgroßem Fang und kräftigem Scherengebiss. Von bräunlichrötlicher Farbe sind die etwas kleinen, durchdringend blickenden Augen. Der ganze Körper strahlt unbändige Kraft aus. Der Tosa ist kurz behaart, dicht, den ganzen Körper gleichmäßig bedeckend. Die vorherrschende Farbe ist rot, zugelassen sind auch rote Flecken auf weißem Grund bzw. rote Flecken auf andersfarbigem Grund, doch stets ist eine rote Tönung zu finden.
| Charakteristika | Tosa |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | FCI-Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer - Molosser und Schweizer Sennenhunde; Sektion 2 Molosser; FCI-Standard-Nummer 260 |
| Herkunftsland | Japan |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 62 - 65 cm bei 30 - 40 kg |
| Pflege | sehr pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | furchtloser Hund, bei dem sich Angriffslust mit ruhigem Temperament paart |
| Gebrauchstüchtigkeit | sehr angriffslustiger Wachhund, muss gut sozialisiert werden |
| Lebenserwartung | 11 - 12 Jahre |
