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Weißer Schweizer Schäferhund
(Berger Blanc Suisse, ehemals Amerikanisch-Kanadischer Schäferhund)

Geschichte
Geschaffen wurde der gute Arbeitshund aus Weißträgern unter den Deutschen Schäferhunden. Da dieser Farbschlag jedoch innerhalb der Verbände, die reinrassige Deutsche Schäferhunde züchten, mit Zuchtverbot belegt ist, bleibt nur der Weg, die Anerkennung als völlig eigenständige Rasse zu erlangen. Seit dem 01.01.2003 ist die Rasse als "Berger Blanc Suisse" bei der FCI aufgenommen und zwar als provisorische Rasse. Es können nun FCI-Titel erlangt werden. Das CACIB kann erst nach der definitiven Anerkennung der Rasse erlangt werden.
Rassebeschreibung
Der Hund soll leicht gestreckt, das heißt im Rumpf etwas länger als die Widerristhöhe sein. Der mittellange Schädel ist keilförmig, trocken und ziemlich schmal. Es wird ein Scherengebiss verlangt. Nicht zu weit auseinander liegen die mittelgroßen, mandelförmigen, dunkel gefärbten Augen, die etwas schräg zueinander gestellt sind. Kurz, gerade und sehr kräftig ist der Rücken. Der Weiße Schäferhund hat ausgeprägtes Stockhaar mit dichter, fester Unterwolle. Die Farbe ist stets reinweiß.
| Charakteristika | Weißer Schweizer Schäferhund |
|---|---|
| FCI-Nomenklatur | vorläufige FCI-Anerkennung (seit 01.01.2003): FCI-Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde); Sektion 1 Schäferhunde; FCI-Standard-Nummer 347 |
| Herkunftsland | Schweiz |
| Größe | mittelgroß |
| Höhe und Gewicht | 55 - 65 cm bei 34 - 43 kg |
| Pflege | relativ pflegeleicht, täglich bürsten |
| Wesen | ausgeglichen und freundlich, nervenfest, benötigt konsequente Erziehung |
| Gebrauchstüchtigkeit | guter Begleithund, benötigt viel Bewegung |
| Lebenserwartung | 10 - 12 Jahre |
