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Xoloitzquintle

(Chien nu mexicain; Mexikanischer Nackthund; Mexican Hairless Dog; Perro sin pelo Mexicano)

Xoloitzquintle

Geschichte

Archäologische Funde und Überlieferungen besagen, dass der Xoloitzquintle bereits lange vor Ankunft der Spanier in Mexico existierte. Wie er aber dorthin gelangte, wird wohl nie geklärt werden. Er diente verschiedenen Zwecken, die vom Wächter von Haus und Hof bis zur willkommenen Bereicherung des Speiseplanes reichten. Heute ist er ausschließlich Familienhund. International anerkannt sind von der FCI zwei Varianten, der größere Xoloitzquintle Standard sowie der Xoloitzquintle Miniatura (petit; klein; miniature).


Rassebeschreibung

In der Höhe sehr unterschiedlicher Nackthund, der im Körperbau an einen Manchester Terrier erinnert. Die Ohren sind groß und gleichen denen einer Fledermaus. Sie werden mehr seitlich als aufrecht getragen. Auch beim Xoloitzquintle ist das Fehlen der Prämolaren normal, ebenso wird das Fehlen eines oder mehrerer Schneidezähne nicht als Fehler angesehen. Sein Körperbau ist dem der anderen Nackthunde fast gleich. Er kann leichte Behaarung an der Stirn, am Nacken, an den Pfoten oder auf dem letzten Drittel der Rute haben. Einfarbigkeit wird heute vorgezogen, als Farben sind dunkelbronzefarben, elefantengrau, dunkelgrau und schwarz erlaubt. Braune oder helle, pigmentlose Flecken sind zwar nicht verboten, jedoch nicht gern gesehen. Die Farbe des Haarschopfes entspricht der jeweiligen Hautfarbe.

Charakteristika Xoloitzquintle
FCI-Nomenklatur FCI-Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 6 Urtyp; FCI-Standard-Nummer 234
Herkunftsland Mexico
Größe klein bis mittelgroß
Höhe und Gewicht Standard: 35 - 60 cm bei 8 - 14 kg; Miniatur: max. 35 cm bei 6 - 10 kg
Pflege sehr pflegeleicht
Wesen intelligent, freundlich, anpassungsfähig, anspruchslos
Gebrauchstüchtigkeit Haushund
Lebenserwartung 12 - 13 Jahre