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Wichtige Verhaltensregeln
Dieser Artikel enthält Hinweise, wie man Kindern, Erwachsenen und Hunden beibringt, aufeinander zuzugehen und sich miteinander zu verständigen.
Wir vergessen leicht, dass Hunde nicht auf die gleiche Weise kommunizieren wie Menschen. Menschen haben zum Beispiel Blickkontakt oder berühren sich, wenn sie kommunizieren. Beide Verhaltensweisen können von Hunden als Bedrohung angesehen werden.
Für ein problemloses Zusammenleben müssen Kinder und Erwachsene gleichermaßen lernen, wie man auf einen Hund zugeht, und wie man sich mit ihm verständigt.
Schlafende Hunde
Fressende Hunde
Wie man sich einem Hund nähert
Kinder in der Nähe von Hunden beaufsichtigen
Wie man sich einem fremden Hund nähert
Wichtige Verhaltensmuster, die man kennen sollte
Schlafende Hunde
Bringen Sie Ihren Kindern bei, sich schlafenden Hunden nicht zu nähern.
Wenn man Menschen aus dem Schlaf weckt, so dass sie hochschrecken, reagieren sie häufig abwehrend und unwirsch. Erschrockene Hunde reagieren ganz ähnlich, daher sollte man schlafende Hunde nicht wecken. Wenn es unumgänglich ist, Ihren Hund zu wecken, rufen Sie ihn aus einiger Entfernung, und lassen Sie ihm Zeit, sich zu orientieren.
Stellen Sie dem Hund einen Schlafplatz an einem ruhigen Ort zur Verfügung. Dadurch verhindern Sie, dass er unabsichtlich aus dem Schlaf gerissen wird.
Fressende Hunde
Da Hunde instinktiv versuchen, ihre Nahrung zu schützen, sollten Kinder lernen, fressende Hunde in Ruhe zu lassen.
Man kann Hunde aber auch dazu erziehen, Störungen beim Fressen zu akzeptieren. Dazu sollten Sie zunächst ein wenig Nahrung in den Fressnapf des noch jungen Hundes geben. Nach einer Weile füllen sie den Napf mit der Hand wieder auf. Dadurch verbindet der Welpe Ihre Hand mit einer Belohnung. Wenn er zufrieden ist und sich ruhig verhält, nehmen Sie das Futter weg. Belohnen Sie ihn, indem Sie ihn streicheln. Wenn der Welpe ruhig bleibt, geben Sie ihm auch das Futter wieder zurück. Besonders wenn Sie Kinder haben, sollten Sie dieses Training häufig wiederholen.
Wie man sich einem Hund nähert
Kinder müssen lernen, nicht auf fremde Hunde zuzurennen. Treffen sie auf einen Hund, dessen Besitzer nicht in der Nähe ist, sollten sie sich in jedem Fall an einen Erwachsenen wenden, der Erfahrung mit Hunden hat.
Viele Verhaltensweisen des Menschen können von Hunden als Bedrohung angesehen werden. Bevor man sich einem Hund nähert, sollte man daher immer erst den Halter um Erlaubnis bitten. Dieser wird die Initiative ergreifen und seinem Tier die fremde Person vorstellen. Sie sollten immer von der Seite auf den Hund zugehen, nicht direkt von vorne oder hinten. Am besten strecken Sie dabei den Handrücken aus, damit der Hund daran riechen kann. Erst dann darf man ihn unter dem Kinn oder an der Brust kraulen. Tätscheln Sie ihn nicht an Kopf oder Schultern. Auch eine offene Handfläche kann als Bedrohung aufgefasst werden und den Hund möglicherweise beunruhigen. Streicheln Sie einen Hund nicht, wenn er vor Ihnen zurückweicht oder nicht an Ihnen schnuppert.
Kleine Kinder können einen Hund durch ihre unbeholfenen Versuche, Zuneigung zu zeigen, verstören. Dies kann zu einer abwehrenden Haltung des Hundes führen. Daher sollten Sie darauf achten, dass auch Kinder Ihrem Hund den nötigen Freiraum und die nötige Ruhe zugestehen.
Kinder in der Nähe von Hunden beaufsichtigen
Kleine Kinder sollten sich einem Hund nie ohne die Aufforderung des Hundehalters nähern. Ein Erwachsener sollte darauf achten, dass die Bewegungen des Kindes den Hund nicht erschrecken. Die Hand eines Kindes zu halten und damit den Hund sanft zu streicheln ist eine gute Möglichkeit, den Hund an die Kinder und auch die Kinder an den Hund zu gewöhnen. Kleine Kinder sollten immer beaufsichtigt werden, wenn sie mit Hunden zusammen sind.
Wenn Sie Augenkontakt zu einem Hund aufnehmen, kann er das als Demonstration Ihrer Dominanz ansehen. Auch diese Situation kann bedrohend auf einen fremden Vierbeiner wirken.
Wie man sich einem fremden Hund nähert
Kinder sind meist sehr aktiv und immer in Bewegung. Dieses Verhalten kann einen Hund ängstigen oder auch dazu auffordern, sich an den für ihn interessanten Spielen zu beteiligen. Daher sollte man sich gerade mit Kindern nie einem fremden Hund ohne die Erlaubnis seines Besitzers nähern. Es ist sinnvoll, Kindern beizubringen, in Anwesenheit eines fremden Hundes stillzustehen (“wie ein Baum!”) und nicht die Hände über den Kopf zu heben.
Wichtige Verhaltensmuster, die man kennen sollte
Wie andere Tiere auch, haben Hunde nicht nur untereinander, sondern auch dem Menschen gegenüber eine besondere Art der Kommunikation. Die meisten Menschen erkennen ein Schwanzwedeln als Zeichen eines zufriedenen Hundes. Doch nur wenige Menschen verstehen weitere Zeichen seiner Körpersprache. Dabei liefert uns die Körpersprache wichtige Hinweise auf das Befinden eines Hundes.
Man sollte zum Beispiel jeden Hund in Ruhe lassen, der die Lefzen hochzieht, knurrt, rückwärts geht oder die Haare auf dem Rücken aufstellt.


