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5-Punkte-Programm für mehr Energie
Ein Hund lebt für den Augenblick. Er kann weder planen noch vorsorgen. Deshalb haushaltet er nicht mit seiner Energie. Das müssen Sie für ihn tun, damit er nicht aus Überforderung die Lust an der Leistung verliert.
Unser 5-Punkte-Programm hilft Ihnen dabei.
- Schritt für Schritt macht dauerhaft fit
Muskeln brauchen Zeit, um sich aufzubauen. Die ersten Trainingseinheiten dürfen deshalb nur wenige Minuten dauern, aufgelockert durch freies Spiel. Drei- bis viermal täglich je 10 Minuten genügen bereits für den Einstieg in den Sport. Verlängern Sie diese Übungsphasen derst dann, wenn Ihr Hund Ihnen deutlich seine Lust auf mehr zeigt. Nach einer langen Phase kraftzehrenden Trainings braucht Ihr Vierbeiner unbedingt eine ausgiebige Erholungspause. - Ein voller Bauch trainiert nicht gern
Schnelle und heftige Bewegungen nach einer ausgiebigen Mahlzeit können schlimmstenfalls zu einer Magendrehung führen. Bestenfalls ermüdet Ihr Partner sehr schnell, denn sein Stoffwechsel ist voll aktiv und das vermindert die körperliche Leistungsbereitschaft. Außerdem: Wer lässt sich noch durch einen Leckerbissen motivieren, wenn er sich gerade satt gefuttert hat? Planen Sie also Ihre Trainingszeiten so, dass zwischen der letzten Mahlzeiten und dem Fitnessprogramm mindestens zwei Stunden lieben. Auch unmittelbar nach dem Sport gönnen Sie Ihrem Hund mindestens eine Stunde Pause, bevor er sich satt fressen darf. - Power-Food und Ausdauersport
Beim intensiven Sport holen sich die Muskeln die erforderliche Energie aus dem Fett-Depot. Das muss wieder aufgefüllt werden. Zusätzlich verliert der Körper bei Anstrengungen durch starkes Hecheln viel Flüssigkeit, die ersetzt werden muss. Diese Verluste müssen Sie durch das richtige Futter ausgleichen. Die Hauptmahlzeit Ihres Hundes sollte vor einer ausgedehnten Entspannungsphase, am besten abends, angeboten werden. Achten Sie darauf, dass die Zusammensetzung des Futters den Nährstoff-Anforderungen Ihres aktiven Hundes entspricht, damit er auch am nächsten Tag wieder mit frischen Kräften und hochmotiviert zum Training antritt. Frisches Wasser sollte selbstverständlich rund um die Uhr zur Verfügung stehen, um den durch die Aktivität des Hundes entstandenen Flüssigkeitsverlust umgehend auszugleichen. - Kleine Snacks nach großen Aufgaben
Wenn neue Aufgaben anstehen, können Sie mit Spielzeug oder einem Leckerbissen arbeiten, um den Lernwillen zu steigern. Diese Belohnungssnacks sollten aber leicht verdaulich sein und den Hund nicht lange ablenken. - Kondition durch Stop & Go
Volle Kraft voraus! Das ist beim Hund natürliches Verhalten. Die angestaute Energie sucht Entladung. Ungebremst wird Ihr Vierbeiner sich mit solchem Elan ins Training stürzen, dass er nach einer Viertelstunde nahezu erschöpft ist. Weil nur Sie wissen können, wie lange und intensiv Ihre Sportlektion dauern soll, müssen Sie für ihn mit seinen Kräften haushalten. Nach dem Eröffnungsspiel legen Sie eine ruhige Übung ein, etwa gemächliches „Bei-Fuß“-Gehen, damit der größte Übermut gedämpft wird. Und immer dann, wenn Sie merken, dass das Temperament mit Ihrem Sportspartner durchgeht, senken Sie die Stimme zu einem Flüstern, bewegen sich selbt im Zeitlupentempo und lassen eine langsame Lektion folgen. Wenn Sie konsequent dabei sind, vermeiden Sie Muskelkater und ermöglichen Ihrem Hund eine dauerhaft gute Form für viele Jahre.
