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Gesundheits-ABC

Gebiss, Gehirnerschütterung, Genetik, Geschlechtsreife, Gewicht, Glukose

Gebiss

Die Zähne eines Hundes sind gleichzeitig Werkzeug und Waffe. Benutzt werden die Zähne zur Futteraufnahme und –zerkleinerung. Zur Fellpflege und im Spiel werden die Zähne geschickt eingesetzt.

Der Hund hat das Gebiss eines Jägers. Die Fangzähne halten die Beute, die großen Backenzähne zerteilen sie um Brocken zu bekommen, die der Welpe auch schlucken kann. Die Schneidezähne können geschickt als Werkzeuge zur Bearbeitung von Beute oder Spielzeug genutzt werden.

Die ersten Zähne des Milchzahngebisses sind nach ca. 3 bis 4 Wochen zu sehen. Der Zahnwechsel zum Ersatzgebiss, das sind die bleibenden Zähne, beginnt im Alter von 4½ bis ca. 6 Monaten. Dies ist abhängig von der Rasse und individuellen Unterschieden.

Eine regelmäßige Zahnkontrolle, auch schon beim Welpen, ist sinnvoll um etwaige Veränderungen, wie Zahnstein oder Verletzungen an den Zähnen frühzeitig zu erkennen. Ein schöner Nebeneffekt dieser Zahnkontrolle ist, dass Ihr Hund früh lernt, diese notwendigen Kontrollen zuzulassen.

Gehirnerschütterung

Nach Unfällen kommt es nicht selten zu einer Gehirnerschütterung. Sie ist das Ergebnis einer Einwirkung auf Anteile des Gehirns, die zu molekularen Veränderungen führt. Unterschiedliche Einschränkungen der Wahrnehmung sind die Folge. Von leichter Benommenheit bis zum Koma reicht das Spektrum der Symptome. Erbrechen ist in diesem Zusammenhang häufig. Veränderungen der Atmung, der Pupille oder der Pulsqualität kommen häufig hinzu.

Genetik

Die Genetik, als Teil der Biologie, beschäftigt sich mit der Vererbung von Merkmalen und Eigenschaften beim Lebewesen. Mendel sowie Sutton und Boveri waren Wegbereiter dieser Lehre im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Zucht von Hunden spielen Überlegungen der Genetik eine große Rolle. Erkrankungen beim Welpen sind nicht selten genetischen Ursprungs.

Geschlechtsreife

Wenn die Geschlechtsorgane eines Tieres komplett ausgebildet und funktionsfähig sind, spricht man von Erlangung der Geschlechtsreife. Die Geschlechtsreife ist nicht immer deckungsgleich mit der Zuchtreife. Der Zeitpunkt des Erlangens der Geschlechtsreife ist abhängig von vielen Faktoren. Meist ist es im Alter von 6 bis 10 Monaten so weit.

Gewicht

Wiegen Sie Ihren Welpen regelmäßig. Neben dem Gewicht gibt auch die Beurteilung bestimmter Körperstellen Aufschluss über den Ernährungszustand des Welpen. Der Hund sollte zwischen Rippen und Becken eine "kleine Taille" haben und die Rippen sollten tastbar sein, aber nicht herausragen. Oft erscheint ein agiler Welpe dünn, ist aber Ergebnis der großen Aktivität. Das "richtige" Gewicht ist von Individuum zu Individuum sehr unterschiedlich.

Glukose

Die Glukose, auch Traubenzucker genannt, ist ein Einfachzucker und kommt in pflanzlichen und tierischen Geweben vor. Am Aufbau vieler Mehrfachzucker, wie z.B. Rohrzucker, Milchzucker, Malzzucker etc., ist die Glukose beteiligt. In einer bestimmten Menge ist Glukose im Blut vorhanden. Sie ist die "Energiewährung" im Körper des Welpen.