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Gesundheitsfürsorge für Ihren Gefährten

Natürlich ist es wichtig, dass Sie bei Ihren Hund regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen in der Praxis Ihres Tierarztes durchführen lassen, aber Gesundheitsvorsorge sollte zu Hause anfangen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Hund topfit halten.

Die Haltung eines Hundes ist eine große Verantwortung, und eine optimale Fürsorge und Zuwendung kann dazu beitragen, die Qualität und die Länge seines Lebens zu verbessern. Auch wenn Sie mit Ihrem Hund regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Tierarzt wahrnehmen sollten, sollte Gesundheitsvorsorge bereits zu Hause anfangen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Hund topfit halten.

Sobald Sie Ihren neuen Hund zu sich nach Hause geholt haben, melden Sie ihn in den Tierarztpraxen an. Alle eingetragenen Tierärzte sind für eine professionelle Tierpflege ausgebildet. Vielleicht ist Ihnen ein Tierarzt besonders sympathisch, entweder auf Grund der günstigen Lage der Tierarztpraxis, den Dienstleistungen, die er oder sie bietet oder einfach, weil Sie mit Ihrem Tierarzt besonders gut reden können. Fest steht jedoch, dass die Wahl eines Tierarztes ein Teil Ihrer Verantwortung gegenüber Ihrem Hund ist. Fragen Sie Ihren Züchter oder Freunde, ob sie Ihnen einen bestimmten Tierarzt empfehlen können. Es ist eine gute Idee, Ihren neuen Hund sofort nach seiner Ankunft bei Ihnen dem Tierarzt vorzustellen und ihn durchuntersuchen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit können Sie über Impfungen, Entwurmung und allgemeine Pflegehinweise reden. Lernen Sie Ihren Hund kennen und achten Sie darauf, wie er sich verhält, wenn er gesund ist. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn Ihr Hund mehr als einen Tag die Nahrungsaufnahme verweigert, an Durchfall oder Erbrechen leidet oder unerklärlich lethargisch ist.

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Hund in der Zukunft Nachwuchs erhält, sollten Sie ernsthaft über eine Kastration nachdenken. Die Kastration ist für das Tier mit nur geringen Unannehmlichkeiten verbunden und kann das Risiko zahlreicher ernster Erkrankungen zu einem späteren Zeitpunkt in seinem Leben vermindern. Ihr Tierarzt wird Sie gerne über den geeigneten Zeitpunkt für den Eingriff beraten. Außerdem ist es wichtig, Ihren Hund vor Wurmbefall zu schützen. Um sicherzustellen, dass Ihr Hund fit und gesund bleibt, muss gegen diese Würmer vorgegangen werden. Dazu stehen zahlreiche sichere und effektive Produkte zur Verfügung, und Ihr Tierarzt wird Ihnen eine geeignete Behandlung verschreiben. Ihr Hund sollte regelmäßig alle sechs Monate entwurmt werden. Fragen Sie den früheren Besitzer, wann der Hund das letzte Mal entwurmt wurde. Auch Flöhe können Ihrem Hund das Leben schwer machen, kontrollieren Sie also regelmäßig sein Fell. Falls Sie im Fell Ihres Hundes Flöhe entdecken, suchen Sie Ihren Tierarzt auf, der Ihnen eine geeignete Behandlung gegen die Flöhe empfehlen kann. Wenn Sie lieber in einem Geschäft Flohpuder oder -Spray kaufen, achten Sie darauf, dass das Produkt für Hunde geeignet ist. Waschen Sie die Bettausstattung Ihres Hundes einschließlich Korb und reinigen Sie Hundehütten, Ecken, Teppiche und Möbel. Falls Sie nicht wissen, ob ein bestimmtes Anti-Flohprodukt geeignet ist, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.

Pflegen Sie regelmäßig das Fell Ihres Hundes. Dies fördert nicht nur ein schönes, gesundes Fell, sondern ist auch eine gute Gelegenheit, sich ein allgemeines Bild vom Zustand seines Fells und seiner Haut zu machen und mögliche Abnormalitäten wie Schwellungen, Verletzungen oder Parasiten zu entdecken. Falls Sie irgendetwas Ungewöhnliches feststellen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Achten Sie darauf, dass seine Augen und Ohren sauber und frei von übermäßigen Sekreten sind. Wenn seine Augen verklebt sind, können Sie sie mit feuchter Watte reinigen. Was die Ohren Ihres Hundes betrifft, so können Sie diese mit einem kleinen Watte-Pad putzen. Gehen Sie jedoch nicht tiefer, als Sie sehen können und verwenden Sie dazu keine festen Gegenstände. Das Ohr des Hundes ist sehr empfindlich und leicht verletzlich. Hunden mit langen Ohren sind anfälliger für Ohrenleiden, seien Sie also bei diesen Rassen besonders wachsam. Eine Menge dunkles Ohrenschmalz oder Absonderungen im Ohr können auf Ohrmilben oder eine Infektion hinweisen. Auch hier gilt, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.

Kontrollieren Sie regelmäßig den Mund Ihres Hundes. Seine Zähne sollten sauber und frei von Belägen sein, und sein Zahnfleisch sollte eine gesunde rosa Farbe aufweisen. Mit zunehmendem Alter können sich um den unteren Bereich seiner Zähne und an den Zahnhälsen Beläge entwickeln. Dies kann zu schlechtem Atem, einem schmerzenden Mund, Erkrankungen des Zahnfleisches und Infektionen sowie im weiteren Verlauf zu Zahnausfall führen. Ihr Tierarzt kann den Zahnstein Ihres Hundes entfernen, lose Zähne ziehen und die Zähne polieren, um die Neubildung von Zahnstein zu verhindern. Dies wird gewöhnlich unter Vollnarkose durchgeführt. Das tägliche Putzen der Zähne Ihres Hundes hilft dabei, das Entstehen von Belägen zu verhindern. Verwenden Sie entweder eine spezielle Hundezahnbürste oder eine Kinderzahnbürste sowie extra für Hunde entwickelte Zahnpasta. Benutzen Sie für Ihren Hund auf keinen Fall für Menschen bestimmte Zahncreme, da diese bei Ihrem Hund zu einem verdorbenen Magen führen kann und Hunde gewöhnlich eine Abneigung gegen ihren Geschmack haben. Wenn Sie von Anfang an Ihrem Hund regelmäßig die Zähne putzen, wird dies für ihn zur Routine werden. Geben Sie ihm als Belohnung spezielle Hundebiskuits, wie etwa Pedigree® Dentabone, die die Entstehung von Belägen und Zahnstein vermeiden und zu einer guten Mundgesundheit und -hygiene Ihres Hundes beitragen.

Kontrollieren Sie schließlich die Krallen Ihres Hundes. Hunde, die viel auf harten Flächen herumlaufen, brauchen in diesem Punkt weniger Beachtung, da sich ihre Krallen auf die richtige Länge abnutzen. Falls Ihr Hund sich jedoch vorwiegend auf Grasflächen bewegt, können seine Krallen länger werden und ein Zurückschneiden nötig sein. Achten Sie besonders auf die Daumenkrallen, sofern bei Ihrem Hund vorhanden, da diese nicht mit dem Boden in Kontakt kommen und sich somit nicht abnutzen. Sie tendieren dazu, sich zu krümmen, und können sogar in seine Pfote hineinwachsen, was für Ihren Hund sehr schmerzhaft ist und sogar zu einem Lahmen führen kann. Sie können die Krallen selber zurückschneiden, achten Sie jedoch darauf, dies richtig und mit einer geeigneten Nagelzange zu tun. Falls Sie nicht wissen, wie Sie vorgehen müssen, bitten Sie Ihren Tierarzt oder einen erfahrenen Hundepfleger um Hilfe.

Achten Sie auf eine optimale Gesundheitsvorsorge Ihres Hundes und vernachlässigen Sie nicht seine Körperpflege. Wenn Sie Ihren Hund regelmäßig pflegen, werden Sie Ihre Tierärzte lediglich zu seinen jährlichen Vorsorgeuntersuchungen sehen und nicht etwa wegen eines ernsteren Problems!