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Kinder und Haustiere - ein gutes Team

Ein vierbeiniges Familienmitglied!

Der Hund kann die Eltern bei der Erziehung der Kinder unterstützen, wichtige pädagogische Aufgaben erüllen. Das klappt aber nur, wenn die ganze Familie dahintersteht und unterstützend eingreift.

Im Umgang mit dem Vierbeiner lernen Mädchen und Jungen z.B. schon früh, Rücksicht zu nehmen. Sie erfahren quasi nebenbei im Spiel, dass Tiere andere Bedürfnisse haben als sie selbst, die man achten sollte. Sie erleben, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen, wenn sie das Tier regelmäßig füttern, pflegen und ausführen. Sie lernen, Geduld zu haben, denn nicht immer will der Hund so wie sie wollen. Da heißt es abwarten.

In der Gemeinschaft mit dem Hund lernen Kinder, die eigenen Bedürfnisse nicht immer im Vordergrund zu sehen. Auch für die Kinder-Seele ist ein Hund gut. Sie haben in ihm ein Lebewesen, dass immer für sie da ist, dem sie all ihre Sorgen anvertrauen können, und das sie nie bei den Eltern verpetzt. Der Hund hört ihnen geduldig zu und gibt ihnen Zuwendung, wenn sie mal wieder Krach mit den Eltern, Ärger in der Schule oder Streit mit Freunden haben.

Ein Hund ist für Kinder ein Freund, auf den sie sich verlassen können und der immer Lust zum Spielen hat. Er ist ein Beschützer und ein Kamerad, der ihnen treu ergeben ist. Studie zeigen außerdem: Kinder, die mit einem Hund aufwachsen, sind umgänglicher als andere und weniger aggressiv.

Der verantwortungsvolle Umgang mit einem Tier beginnt schon vor dem Kauf:

  • Welches Tier passt am besten in die Familie?
  • Wie viel Platz braucht das Tier?
  • Ist es erlaubt, ein Haustier zu halten?
  • Was kostet das Tier?
  • Wie viel Pflege braucht ein Tier?
  • Wer versorgt das Tier in den Ferien?
  • Wie lange möchten wir ein Tier in der Familie haben?
  • Tierhaare können Allergien hervorrufen. Deshalb ist vor Kauf eines Tieres ein Allergietest anzuraten.
  • Den Kindern muss klar sein, dass ein Haustier kein Spielzeug ist, sondern ein Spielkamerad.
  • Wird das Spiel zu übermütig, kann es zu Bissen oder Kratzern kommen. Kein Tier wird gern erschreckt oder in die Enge getrieben. Tiere möchten auch nicht gestört werden, wenn sie fressen oder Junge haben.
  • Lassen Sie Ihr Kind vorsorglich gegen Tetanus impfen.
  • Es muss dafür gesorgt werden, dass die Tiere artgerecht und sauber gehalten werden.
  • Eignen Sie sich Wissen über Ihr Haustier und die Bedürfnisse Ihres Tieres sowie den richtigen Umgang an – dann kann eigentlich fast nichts schief gehen.
  • Keinesfalls sollte ein Tier einfach verschenkt werden. Diese Überraschung ruft nicht immer Freude hervor. Es handelt sich schließlich nicht um ein neues Spielzeug, sondern ein Lebewesen.