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Der untrügerische Instinkt des Hundes
Der Hund spürt "instinktiv", wenn es Ihnen einmal nicht so gut geht, er hat ein ganz besonderes Gespür für Gefahren und ist dadurch auch für schwierige Berufe besonders geeignet.
Der Hund ist Therapie gegen Traurigkeit
Der Hund spürt „instinktiv", wenn es Ihnen einmal nicht so gut geht. Darauf stellt er sich ein. Er reagiert mit besonderer Anhänglichkeit, spendet Trost. Der Hund kann zuhören, Frauchen oder Herrchen, ob Erwachsene oder Kinder, können sich bei ihm den ganzen Kummer von der Seele reden. Wenn alles gesagt ist, legt er los. Er weiß instinktiv, wie er Sie wieder rumbekommen kann. Mit kleinen Tricks, Aufforderung zum Spiel oder einfach nur mit vielen Schmuseeinheiten hat er Sie wieder ruck-zuck im Griff. So bringt der Hund große und kleine Menschen zum Lachen, macht sie glücklich. Da bleibt nicht viel Zeit zum Grübeln und für trübe Gedanken.
Das Gespür für Gefahren
Oft haben Hundehalter diesen Instinkt Ihres Vierbeiners schon, bewusst oder unbewusst, in „Anspruch" genommen. Aus für uns Menschen unerfindlichen Gründen knurrt der Hund in die Dunkelheit, ohne dass wir Menschen etwas bemerken, oder zieht Sie von der Straße obwohl diese ganz leer scheint. Wenn Sie müde und abgespannt sind, Ihr Hund warnt Sie und ist Ihr drittes, jetzt wachsames Auge. Mit etwas Vertrauen in den Instinkt unserer Vierbeiner sind viele Hundehalter schon gut gefahren.
Daneben ist der Hund allein durch seine Anwesenheit insbesondere für unsere Jugendlichen ein guter Grund für Stabilität, Geborgenheit und Vertrauen. Professor Bergler ( Psychologisches Institut der Universität Berlin) hat es nachgewiesen: Jugendliche mit Hunden haben weniger Depressionen, laufen weniger Gefahr ins kriminelle Milieu abzugleiten und entwickeln auf der anderen Seite früh ein Gefühl für Verantwortung.
Für schwierige Berufe besonders geeignet
Hunde sind „die Partner" des Menschen für die besonders diffizilen Aufgaben im Leben. Ihr schon sprichwörtlich gewordener 7.Sinn befähigt sie für Berufe wie: Polizeihund, Such- und Spürhund, Blindenführhund, Herdengebrauchshund und viele andere mehr. Neben eines festen Charakters und der soliden Ausbildung ist der Instinkt des Hundes Vorraussetzung für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Ein relativ neuer Hundeberuf ist der des „Seizure Alerting Dog", es sind die sogenannten Anfallswarnhunde. Diese Hunde warnen den Besitzer vor einem bevorstehenden epiletiformen Anfall. Man vermutet, dass manche Hunde auch erste vom Menschen nicht wahrnehmbare Anzeichen anderer Erkrankungen, wie z.B. Herzinfarkte wahrnehmen können. Der Instinkt trügt nicht.
