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Feuerwerk oder Gewitter - für Hunde ein Horror

Katzen hören besser als Hunde - und natürlich viel besser als Menschen. Nicht viel weniger empfindlich sind Hundeohren. Auch diese Vierbeiner können vor allem bei Feuerwerk und Gewitter Qualen leiden.
  

Ein Hund, der Feuerwerk, Blitz und Donner stoisch aushält, gilt als «schussfest». Diese Schussfestigkeit oder eben auch das Gegenteil, die Schuss-Scheuheit, vererben sich in hohem Mass. Sie ist Symptom einer akustischen Überempfindlichkeit, die mit einer allgemeinen leichteren Erregbarkeit einhergeht.

Trainieren, nicht trösten

Trotz dieser Vererbbarkeit kann der Züchter Welpen fördern, indem er sie schon früh mit den verschiedensten Geräuschen bekannt macht. Ist der Welpe daran gewohnt, dass Glocken, Schüsse oder ein knallender Ballon keine Bedrohung sind, kann er auch mit Gewitter und Feuerwerk besser umgehen.

Und falls er das nie gelernt hat, gibt es nur eins: Wenn der Hund Angst hat, nur ja nicht trösten. Man gibt ihm damit nur zu verstehen, dass es offensichtlich gute Gründe für seine Angst gibt. Am besten ablenken und ignorieren. Schlimmstenfalls können auch Notfalltropfen gute Dienste leisten oder ein Desensibilisierungs-Tonband, mit dem sich das Tier dosiert an die Geräusche gewöhnen kann.

Außerdem kann der Hund mit dem sogenannten Telington-Ohren-Touch beruhigt werden: Während eines Gewitters streicht man in regelmäßigen Zügen mit der Hand von der Ohrbasis bis zur Ohrspitze. Der Hund entspannt sich, und das Knallen ist nur halb so schlimm.