Akita

Die genaue Herkunft des Akita ist unbekannt. Durch Knochenüberreste und Kohlenstoffdatierung wurde er bis 500 v.Ch. zurückverfolgt, auch wenn die spezielle Zuchtgeschichte des Akita erst in den letzten 350 Jahren niedergeschrieben wurde. Fest steht, dass diese Hunde ein Teil der japanischen Geschichte und Kultur sind. Im Rahmen der Bemühungen um den Erhalt dieser Rasse erklärten die Japaner im Juli 1931 den Akita zum Naturdenkmal Japans, als erste von sieben typisch japanischen Hunderassen. Die Ausfuhr aus Japan war bis 1945 sogar verboten. Der Akita war auch als Odate Hund bekannt – benannt nach der schroffen Gebirgsregion von Odate in der Präfektur Akita auf der Insel Honshu in Japan. Die Fischerei war in Japan schon immer eine wichtige Branche und der Akita mit seinen Schwimmhäuten an den Pfoten und dem dichten wasserfesten Fell wurde schnell zum Arbeitskollegen der Fischer. Akitas wurden später als Hirtenhunde, Blindenhunde, Schlitten- und Polizeihunde eingesetzt. Sie wurden auch als Babysitter eingeetzt, die auf die Kinder aufpassten, während die Mütter auf den Reisfeldern arbeiteten.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:


Diese stolzen Hunde werden oft bis zu acht Jahre alt, mit der richtigen Pflege und Nahrung, können bis zu zehn Jahre alt werden.

Durchschnittsgröße und -gewicht:


Die Rüden werden bis zu 70 cm groß und wiegen bis zu 45 kg, wohingegen die Hündinnen bis zu 35 kg wiegen und bis zu 64 cm groß werden.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:


Der Akita ist ein würdevoller, stolzer und tapferer Hund mit einem furchtlosen, aber trotz alledem beständigen Charakter. Er verliert nicht die Kontrolle, wenn er in eine ungewöhnliche Stresssituation gerät. Schon als Welpe strahlt er eine gewisse Würde aus. Er ist ein sehr geduldiger Spielkamerad für Kinder und ein Beschützer von Familie und Heim. In den Händen von den richtigen Besitzern ist er eine wahre Freude.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:


Er neigt dazu anderen Hunden gegenüber dominant zu sein.

Entscheidungshilfe

Der Akita haart zwei bis drei Mal im Jahr. Dies muss berücksichtigt werden, wenn Sie nach einem Hund suchen, der mit Ihnen und ihrer Familie im Haus leben soll. Zu dieser Zeit muss das Fell regelmäßig gebürstet werden, um das ausgefallene Fell zu entfernen. Es benötigt sehr viel Auslauf und Gehorsamkeitstraining – der Akita muss von klein auf lernen, wer der Rudelführer ist.

Ideale Besitzer


Derjenige, der die Herausforderung annnimmt und versteht, was es bedarf, um dieser Rasse gerecht zu werden, wird mit einem loyalen und liebenden Haustier belohnt.
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