Australian Silky Terrier

Vom Australian Silky Terrier wird oft behauptet, dass er aus einer geplanten Kreuzung zwischen einem Australischen Terrier und einem Yorkshire Terrier entstanden ist. Doch weil damals noch keine Aufzeichnungen über die Verbreitung geführt wurden, kann dies nicht nachgewiesen werden. 1900 wurde der Australian Terrier Verein gegründet. Doch zwei Jahre später wurde er aufgegeben und führte zur Gründung des Victoria Silky und Yorkshire Terrier Club. 1904 erstellte der neue Verein einen Standard für die Rasse. Kurz danach gründeten Züchter in Sydney den Sydney Silky Verein und mit ihm einen separaten Standard, der als Sydney Silky bekannt war. Auch heute noch erhalten Australian Silky Terrier Züchter Anfragen aus der ganzen Welt für Sydney Silkies. Erst 1959 wurde der Silky als eine eigene Rasse anerkannt, welcher der Name Australischer Silky Terrier vergeben wurde  und der offizielle Rassestandard wurde aufgestellt.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:


Silky Terrier haben eine große Lebenslust und werden in der Regel bis zu 13 Jahre alt. Doch mit etwas zusätzlicher Pflege und einer gesunden Ernährung können sie leicht ein Alter von 15 Jahren erreichen.

Durchschnittsgröße und -gewicht:


Ein Weibchen in Bestform wiegt in der Regel 3,5kg und ist 20cm groß. Das Männchen wiegt normalerweise 4,5kg und ist 23cm groß.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Der Australian Silky Terrier ist zur gesamten Familie freundlich, fixiert sich aber in der Regel auf ein Familienmitglied. Fremde werden von ihm geduldet, mehr aber auch nicht. Er liebt Kinder, wenn sie mit ihm aufwachsen. Ihm gefällt es aber nicht, wenn an ihm herumgezogen wird und wenn er wie ein lebendiges Spielzeug behandelt wird. Ihm ist es lieber, wenn er als Ebenbürtiger behandelt wird.

Der Silky wird wegen seiner Größe als ein Zwerghund eingestuft, hat aber nichts mit dem üblichen Schoßhund gemein. Er hat den echten klugen und starken Charakter eines Terriers sowie alle Vorteile eines kleinen Hunds im Vorstadtleben. Er ist weder zu groß für Kinder, noch für das Auto oder den Garten.

Er wurde als Haushund gezüchtet, fühlt sich aber auf dem Lande genauso wohl, wo er das Heim mit der Hartnäckigkeit und dem Eifer seiner Terriervorfahren von Schlangen und Ratten freihält. Der Silky ist eine Kreuzung mehrerer Charakterzüge und schlägt den Australiern nach, von welchen er gezüchtet wurde.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:


Er muss in jungen Alter mit anderen Haustieren bekannt gemacht werden. Vergessen Sie nicht, dass es sich um eine Terrierrasse handelt.

Entscheidungshilfe

Wie bei den meisten langhaarigen Hunden lässt sich der Silky gerne bürsten, insofern er von frühem Alter an daran gewöhnt wurde. Wie oft er gekämmt und gebürstet werden soll hängt von der tatsächlichen Felllänge ab, die ihr Silky geerbt hat.

Ein Silky braucht nicht besonders viel Auslauf und Bewegung, doch da er voller Energie steckt, wird er liebend gern über Felder rennen oder lange Spaziergänge machen. Der Silky ist nicht als Hund für den Zwinger geeignet. Sein Bett ist sein Königreich, sei es eine Karton oder ein toller Korb. Alle kleinen Hunde sollten drinnen schlafen dürfen. Stellen Sie sein Bettchen also an einer Stelle auf, die Ihnen und Ihrem Silky passt.

Ideale Besitzer


Wer einen Familienhund möchte und bereit ist, dass der Hund mit im Haus schläft.
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