Basenji

Den Basenji, den nicht bellenden Hund Afrikas, gab es bereits in den frühen Tagen der Pharaonen und die Rasse ist tatsächlich älter als die Pyramiden selbst. Erst 1895 entdeckte die westliche Zivilisation den Basenji in den Kongoregionen, wo er von den unzähligen Volksstämmen als Jagdhund benutzt wurde. Auch heute noch werden sie sehr geschätzt, denn ohne diese kleinen Hunde verlieren die Einheimischen ihr Ansehen als Jäger.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:


Basenjis werden oft bis zu 14 Jahre alt, doch mit der entsprechenden Pflege und Ernährung können sie ein Alter von bis zu 16 Jahren erreichen.

Durchschnittsgröße und -gewicht:


Das Idealgewicht und die Idealgröße dieses Hundes betragen bei den Weibchen 9,5 kg bzw. 40 cm und beim Männchen circa 12 kg und 43 cm.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:


Der Basenji ist elegant, grazil und ausgesprochen vielseitig. Er ist sehr sauber, schnell stubenrein und riecht überhaupt nicht nach Hund. Auch wenn das mangelnde Bellen der Rasse oft mit einer mangelnden Stimme gleichgesetzt wird, stimmt das nicht. Denn der Basenji beherrscht eine erstaunliche Bandbreite an Tönen. Er gibt die Töne in der Regel von sich, wenn er glücklich ist oder bei etwas Schelmischem erwischt wird. Die bekannteste Vokalisierung ist eine Kombination aus einem Glucksen und einem Jodelruf.

Als Wachhund verfolgt der Basenji einen positiveren Ansatz als der übliche bellende Hund - Bei drohender Gefahr wird er seine Rückenhaare aufstellen und ein nervtötendes Knurren von sich geben. Er hat bei Kindern einen besonderen Schutzinstinkt. Der Rasse wird nachgesagt, dass sie verspielt ist wie ein Bull Mastiff, aber gutmütig wie ein Labrador. Die Rasse kann Schwierigkeiten mit dem Gehorsam haben, wenn der Hund nicht korrekt erzogen wird. Er ist zu intelligent, um zu etwas gezwungen zu werden. Versuchen Sie deshalb nicht, seinen Willen zu brechen. Sie müssen standfest, aber gerecht sein. Doch jeder geduldige und tolerante Hundeliebhaber, der den Basenji versteht, wird mit einem liebevollen, liebenswerten Familienbegleiter belohnt, der sich mit Zuneigung schön entwickelt.

Basenjis sind dafür bekannt, dass sie echte Tränen weinen, auf Bäume klettern, wie Bären umarmen, Vögel anpirschen und sich sogar ähnlich wie Katzen säubern. Basenjis sind unabhängigkeitsliebend und deshalb ist es hin und wieder schwierig, mit ihnen zu leben.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:


Er ist eigenständig, lehnt es aber nicht ab, sein Leben mit anderen Haustieren zu teilen, mit denen er aufwächst.

Entscheidungshilfe

Diese Hunde sind natürliche Jäger mit der Fähigkeit, von ihrem Seh-, Geruchs- und Gehörsinn bestmöglichen Gebrauch zu machen. Allerdings können diese stark entwickelten Jagdinstinkte sich auch verheerend für den Basenji auswirken. Wenn ein Hund z.B. eifrig einem Geruch folgt, ihm aber ein Auto in die Quere kommt, wird der Hund das Auto nicht sehen - so sind eine allarmierend grosse Zahl Benjis ums Leben gekommen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, eine gute Umzäunung zu haben.

Ideale Besitzer


Menschen, die den besonderen Anforderungen dieser sehr individualistischen Rasse genügen.
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