Bullmastiffs

Bullmastiffs wurden zum Fangen, an den Boden pressen und Niederhalten von Wilddieben in den Wäldern Englands gezüchtet. Die Wildhüter brauchten einen wendigen, starken und gehorsamen Hund. Deshalb kreuzten sie den English Mastiff und die englische Bulldogge. Diese Hunde waren aggressiver als dies beim heutigen Bullmastiff erforderlich oder akzeptabel wäre.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:


Diese großen Hunde werden oft bis zu acht Jahre alt, doch mit der richtigen Ernährung, Liebe und dem Respekt, den sie verdienen, leben Bullmastiffs normalerweise bis zu zehn Jahren.

Durchschnittsgröße und -gewicht:


Dies ist ein großer Hund, wobei das typische Weibchen bis zu 61cm groß ist und bis zu 45kg wiegt, wohingegen das Männchen bis zu 73cm groß wird und 60 kg wiegt.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:


Bullmastiffs haben eine eigenständigere Einstellung als viele andere Wachhundrassen. Dieses ausgesprochen beeindruckende Tier kann sehr lieb und ein absoluter Clown sein. Sie können sich auch gemütlich einrollen für ein Mittagsschläfchen oder zum Ferngucken mit den Kindern. Jeder Bullmastiff hat seine eigene Persönlichkeit. Der echte Bullmastiff hat einen würdigen, wachsamen, intelligenten, ausgewogenen und treuen Charakter. Er sollte weder zu selbstsicher noch zu passiv sein.

Der Lieblingsplatz des Bullmastiffs im Haus oder Garten ist der Platz, an dem er den besten Ausblick über sein gesamtes Revier hat. Er mag entspannt aussehen, bemerkt aber die kleinsten Veränderungen. Der Bullmastiff hat ein angeborenes Talent zur Unterscheidung, wer zum Hof gehört und wer ein Eindringling ist.

Gehorsamkeitstraining ist ein Muss bei einem so großen und kräftigen Hund, damit er in einem Durchschnittshaushalt glücklich mit der Familie leben kann. Der ausschlaggebende Faktor beim Erziehen eines Bullmastiffs ist Konsequenz.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:


Ganz allgemein kommen reife Bullmastiffmännchen nicht gut mit anderen Männchen aus. Gelegentlich werden Weibchen keine anderen Weibchen dulden. Auch wenn es immer wieder Ausnahmen gibt, ist es wenig wahrscheinlich, dass zwei Hunde desselben Geschlechts miteinander klar kommen, insbesondere nach der Geschlechtsreife. D.h., wenn Sie vorhaben, zwei Bullmastiffs zu kaufen, dann ist es empfehlenswert, einen jeden Geschlechts zu wählen.

Entscheidungshilfe

Das Fell erfordert minimale Pflege, damit es in gutem Zustand bleibt. Es ist eine wasserdichte Jacke, die meistens beeindruckend aussieht, auch wenn sie sehr wenig gepflegt wird. Mehrmaliges Bürsten pro Woche entfernt alle abgestorbenen Haare. Der regelmäßige Einsatz eines Gummihundhandschuhs trägt Druck auf den ganzen Körper auf, um das Fließen von hauteigenem Öl und die Massage der Haut zu fördern. Auslauf und Bewegung sind erforderlich und wichtig. Doch braucht der Bullmastiff nicht sonderlich viel Bewegung, um fit und gesund zu bleiben. Beanspruchen Sie einen Bullmastiff nie zu sehr, insbesondere nicht im ersten Jahr, wo sich sein Körperbau heranbildet.

In der Regel sind Bullmastiffs keine Springer. Wenn sie provoziert werden, können sie jedoch hohe Zäune überspringen – d.h. 1,5 Meter hohe Gartenzäune sind das absolute Minimum. Alle Bullmastiffs brauchen eine entsprechende Hundehütte, wo sie Unterschlupf suchen können. Bestimmte Krankheiten, wie Entropische- und Hüftdysplasie können bei Bullmastiffs wie auch bei anderen Rassen vorkommen. Kontaktieren Sie Zuchtexperten oder Tierärzte für zusätzliche Informationen.

Ideale Besitzer


Der Bullmastiff ist keine Rasse für jedermann. Aufgrund seiner Intelligenz, seiner Eigenwilligkeit, Größe und Kraft, seine Wünsche durchzusetzen, sollte der Bullmastiff nicht von Menschen gehalten werden, die nicht gewillt sind oder Angst haben, die richtigen Verhaltensregeln durchzusetzen.
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