Magyar Vizsla

Der Magyar Vizsla ist der Nationalhund Ungarns. Sein Ursprung ist schwierig zurückzuverfolgen, doch begann seine Geschichte im 9. Jahrhundert, als die kämpfenden Magyarstämme aus den Steppen Asiens migrierten und sich schlussendlich in dem Gebiet niederließen, das heute als Ungarn bekannt ist. Jahrhundertelang gehörten die Vizsla dem Jagdadel Ungarns und bevor Schusswaffen im 18. Jahrhundert eingeführt wurden, wurden sie zum Aufspüren und Suchen von Vögeln eingesetzt, die dann entweder von Falken oder im Netz eingefangen wurden. Er ist demzufolge ein Allround-Jagdhund, der Federvieh oder Felltiere jagte und auf den Ebenen Ungarns arbeiten musste, wo die Vegetation sehr unterschiedlich ist: Dickicht, breites Weideland und Getreidefelder. Der Hund musste schnell sein und eine ‚gute Nase’ haben, damit er den Riesenhasen jagen konnte und bei den verschiedenen Wildvögeln als Vorstehhund arbeiten konnte. Er wurde auch zum Jagen von Rotwild, Wildschweinen und Wölfen eingesetzt, die er alle in Schach halten sollte. Dies erfolgte gewöhnlich mit mehreren Hunden, die zusammen arbeiteten. Dafür bedurfte es eines Hundes mit einer überdurchschnittlichen Fähigkeit und die Ungarn fanden in dem Vizsla einen solchen Hund.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:


Magyar Vizslas werden 10 bis 12 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:


Hündinnen werden 54 cm bis 60 cm und wiegen circa 20 kg. Rüden erreichen eine Größe von 58 cm bis 64 cm und wiegen circa 30 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:


Ein aufmerksamer Wachhund und wunderbarer, leichtlebiger Geselle. Der Vizsla ist sehr gelehrig und zeigt im Gehorsamkeitstraining schöne Leistungen, da er gerne dem Menschen gefallen möchte. Da er ein Jagdhund ist, apportiert er für sein Leben gern. Er wird von sich aus Gegenstände mit sich im Maul herumtragen. Der Vizsla ist auch von Natur aus ein Schwimmer und gewöhnt sich schnell ans kühle Nasse? Auch um Gegenstände zu apportieren. Ein liebenswerter und lebendiger Hund, der am glücklichsten ist, wenn er voll ins Familienleben mit eingebunden wird.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:


Gut.

Entscheidungshilfe

Zwei Fellvarianten kommen beim Magyar Vizsla vor: eine Kurzhaarvariante und Drahthaarvariante. Das kurze glatte rotgelb-goldene Fell erfordert nur eine minimale Fellpflege. Der Vizsla ist ein aktiver Hund und braucht deswegen regelmäßig Bewegung.

Dieser Hund sollte nicht im Garten alleine gelassen werden, da er Dinge zernagt oder Löcher gräbt, wenn er gelangweilt ist.

Ideale Besitzer



Der Vizsla benötigt ausreichend Beschäftigung. Aufgrund von seiner Anpassungsfähigkeit eignet er sich jedoch für viele Menschen. Da er kinderlieb ist, kann er auch als Familienhund gehalten werden. Außerdem eignet er sich als Jagdhund und Rettungshund.
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