Pudel

Pudel gibt es seit vielen Jahrhunderten und historische Zeugnisse über sie wurden in Deutschland, England, Italien und Frankreich gefunden. Auf Bildern sieht man die Hunde fast immer in der traditionellen Löwenschur, bei der die Hinterhand rasiert ist bis auf ein Band um die Pfoten und einen Troddel am Schwanz. Der vordere Teil des Körpers dicht behaart bleibt, mit Ausnahme des Gesichts und der Vorderhand. Dies scheint darauf hinzuweisen, dass die Pudel damals zu Sport- und Apportierzwecken genutzt wurden. Wenn das Fell nass ist, ist es recht schwer, deshalb wurden bestimmte Körperteile geschoren. Das Band auf dem Schopf sollte anzeigen, dass der Hund arbeitete und auch, dass er kein Vogel oder ein anderes Tier ist. Das Wort Pudel soll aus dem deutschen Wort puddeln abgeleitet worden sein, das 'im Wasser plantschen bedeutet. Auch wenn alle vier Pudelarten anerkannt sind, unterscheiden sie sich lediglich durch ihre Größe und sind eng verwandt. Der größte, der Großpudel, ist die älteste Form und wurde als Apportierhund im Wasser eingesetzt. Die kleineren Pudel wurden dann immer beliebter. Der Kleinpudel ist die mittelgroße Art und entspricht wahrscheinlich von der Größe her eher dem ursprünglichen Pudel als der heutige Großpudel. Außerdem gibt es den Zwergpudel und seit den 90er Jahren zusätzlich noch den kleinsten Pudel, den Toypudel.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Pudel werden bis zu 16 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Großpudel werden zwischen 45 cm und 60 cm groß und wiegen dabei circa 18 bis 28 kg.
Kleinpudel haben eine Größe von 35 cm bis 45 cm und wiegen dabei 7 bis 17 kg.
Zwergpudel werden zwischen 28 bis 35 cm groß und wiegen circa 3 bis 6 kg.
Toypudel erreichen eine Größe von 24 bis 28 cm und wiegen 2 bis 3 kg.
Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament.

Pudel sind ungeachtet ihrer Größe für ihre Intelligenz bekannt. Es sind lebendige, freundliche Hunde und sie geben herausragende Wachhunde ab. Pudel sind ausgesprochen lernfähig.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Hervorragend.

Entscheidungshilfe

Pudel haben wie viele andere Rassen ein Unterkleid und ein oberes Haarkleid, das aussieht wie Schafswolle und auch von derselben Qualität ist. Pudel haaren nicht, sondern müssen geschoren werden. Pudel bedürfen einer regelmäßigen Haarpflege, ansonsten verfilzt das Fell. Das Haarkleid eines Pudels bedarf zwar einer umfassenderen Pflege als das Fell der meisten anderen Rassen, doch ist es besonders geeignet für Menschen mit Allergien. Und das Allerbeste: Teppiche, Möbel und Kleidungsstücke bleiben haar- und geruchlos.

Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßig Bewegung und Konsequenz sind ein Muss. Vor allem aber braucht er Liebe. Dann wird Ihnen Ihr Pudel es Ihnen mit Liebe, Treue und Beschützertum danken, egal wie groß er ist.

Ideale Besitzer
Fast jeder. Die kleinen Pudelvarianten sind idealer Begleiter für jemanden, der in einem kleinen und begrenzten Raum lebt. Aufgrund von ihrer Freundlichkeit eignen sie sich auch besonders als Familienhund. Pudel werden auch zu Agility- und Obediencewettbewerben erfolgreich eingesetzt. Großpudel werden häufig auch zum Rettungshund oder Blindenführhund ausgebildet. Da sie kein Fell verlieren, sind sie auch für Allergiker geeignet.
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