Shar-Pei

Der Shar-Pei stammt aus China und blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Der genaue Ort, wo die Rasse entstand, ist unklar. Standbilder deuten darauf hin, dass sie aus Südchina, Tibet oder Dah-Lel kamen. Der Name Shar-Pei bedeutet wortwörtlich Sandhaut. Dies ist auf das für die Rasse typische harte Fell zurückzuführen. Shar-Pei wurden in der Regel als Gebrauchshunde zum Hüten und Bewachen eingesetzt. Sie waren auch als Grabhunde bekannt, weil alte Gräber entdeckt wurden mit 2000 Jahre alten Standbildern, die ihr Abbild trugen. Als China kommunistisch wurde, wurde eine Steuer eingeführt, durch die das Halten von Hunden zum Luxus wurde und für den normalen Landwirt praktisch nicht mehr erschwinglich war. 1947 wurde die Steuer noch erhöht und das Züchten untersagt. So wurde der Shar-Pei zu einer gefährdeten Hunderasse und wurde 1978 als der seltenste Hund im Guiness Buch der Rekorde geführt.

Übersicht

Durchschnittliches Alter:
Das Durchschnittsalter eines Shar-Pei beträgt 10 bis 12 Jahre.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
46cm bis 51cm 
20kg

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Shar-Peis sind intelligente Hunde, die wenig Training brauchen. In Anwesenheit von Fremden sind sie zurückhaltend, wahren die Distanz und können leicht versnobt wirken, doch ihrer Familie gegenüber sind sie ausgesprochen loyal und ihr ergeben. Im Wesentlichen sind sie unabhängige, königliche, forsche und würdevolle Tiere mit grosser Ruhe und Selbstsicherheit.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Der Shar-Pei ist in erster Linie ein Gebrauchshund, auch wenn es für ihn keine Arbeitsprüfung in der Klassifikation gibt. Die Soziabilisierung mit anderen Hunden ist wichtig, dass sie anderen Hunden desselben Geschlechts gegenüber aggressiv sein können. Die Persönlichkeit und das Temperament sind unterschiedlich. Manche Shar-Peis leben recht glücklich umgeben von kleineren Tieren und lebendem Inventar, andere wiederum weisen einen natürlichen Jagdinstinkt auf. Im allgemeinen sind sie mit Kindern und anderen Haustieren gutmütig, wenn sie mit ihnen aufgezogen wurden.

Entscheidungshilfe

Sie sind pflegeleicht und entgegen der allgemeinen, fälschlichen Auffassung brauchen sie keine besondere Pflege für ihre zahlreichen Falten. Ein normale Betreuung des Hundes, Impfungen, Wurmkuren, Flohbehandlungen, Bäder und allgemeine Fürsorge werden der Gesundheit Ihres Hundes zuträglich sein. Sie haben keinen Eigengeruch, und da ihr Fell so kurz ist, brauchen Sie nicht gebürstet zu werden. Bei den Ohren muss Acht gegeben werden, da sie wegen der mangelnden Luftzirkulation leicht verschmutzen. Die Ernährung sollte eine einfache ausgewogene Hundekost sein, bei der insbesondere künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe und rotes Fleisch vermieden werden sollten. Andere zu vermeidende Inhaltsstoffe sind Mais und Sojaprodukte. Sie können bei dieser Rasse zu allergischen Reaktionen führen.

Da er ein ausgesprochen intelligenter Hund ist, ist der Shar-Pei ein idealer Gefährte. Egal, ob Sie auf einer Hundeschau ausstellen möchten, an Gehorsamkeitswettkämpfen teilnehmen wollen oder einfach nur ein liebenswertes, treues Haustier suchen. Der Shar-Pei stellt sie sicherlich voll zufrieden. 

Sie lieben beide die weiten Flächen des Lebens auf dem Lande und das nachbarliche Vorortleben. Sie sind sowohl im Inneren des Hauses als auch draussen glücklich. Sie zeichnen sich durch Gehorsamkeitsarbeit aus und ihnen ist es ein Vergnügen, ihrem Besitzer zu gefallen, wodurch das Training auch für Herrchen bzw. Frauchen zur reinsten Freude wird. Shar-Peis wurden auch als chinesische Kampfhunde bezeichnet. Diese Bezeichnung ist nicht wirklich treffend, das sie kein Hund sind, der grausam auf Auseinandersetzungen mit anderen Tieren aus ist. Allerdings werden sie sich mit Feuereifer rächen, wenn sie geärgert werden.
Ideale Besitzer
Shar-Peis sind Einmannhunde. Zwar werden sie im Familienkreis alle lieben, doch werden sie immer mit einer Person, die sie sich selbst aussuchen und die vielleicht nicht die Person ist, die Sie gewählt haben, eine starke Bindung eingehen. Der Ideale Besitzer schätzt die Loyalität, welche diese Rasse aufweist und wird auch respektieren, dass sie bei neuen Situationen Raum brauchen. Sie benötigen Auslauf und Bewegung, Soziabilisierung, Liebe und Aufmerksamkeit, um zu einem glücklichen, ausgewogenen Haustier zu werden.
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